Mea culpa !
Ich habe mich schon mehrfach für einen baldigen,geordneten Rückzug der BW aus Afghanistan ausgesprochen. Ja dazu stehe ich grundsätlich aus diversen Gründen.
ABER : das muss ich nach vielem Lesen und Gedankenmachen auch zugeben – was ist wenn wir, sprich die Nato bzw. internationalen Truppen weichen, die radikal-islamischen Machthaber wieder Oberwasser und vollständige Kontrolle bekommen – sich diese Kräfte bis nach Islamabad ausdehnen ?
(der Nordwesten Pakistans ist eh schon von Taliban kontrolliert )
Würde ein Abzug womöglich die Kontrolle und/oder Übernahme der Atomwaffen des Staates Pakistan bedeuten ? Das wäre sicher ein Supergau den man im Vorfeld (sprich jetzt) bekämpfen muss.
Nur, wie das aussehen soll und welchen Zeitrahmen man sich da vorstellt… mit welchem “Erfolg und Ergebnis” … Fragen über Fragen. Das ist ein Thema das ich lange ausgeblendet habe…und auch noch hoffe ausblenden zu können..da ich glaube das die USA oder Israel zuvor die Macht über die Atomwaffen übernehmen würden..auch wenn dies ganz sicher einen konventionellen Krieg in irgendeiner Art zur Folge hätte…denn diese zwei Staaten werden das sicher nicht zulassen…aber wenn man das nicht zulassen wollte…müsste man massiv Truppen vor Ort die Sicherung übernehmen lassen.Das die dann dort Herrschenden entsprechend reagieren werden, ist klar.
Also worauf ich hinaus will… ich bin zwar für einen Abzug der BW aus Afghanistan…nicht aber zu dem Preis das 2,5 oder 10 Jahre später die Taliban oder radikal-islamische Gruppen den Atomstaat Pakistan unterwander und stürzen ! Somit ist und bleibt die Situation vor Ort wohl ein Pulverfass….und man muss sehen wohin die Reise geht….

Mindestens zwei Panzerhaubitze 2000 sollen nun nach Afghanistan …
Reichweite der Geschosse bis 40 km in einem Trefferradius von ca.10 bis 50 Metern
Des weiteren sollen “diverse” MARDER und TOW-Panzerabwehrraketen zur Verfügung gestellt werden….
Für 2011 sei die Bestellung weiterer 90 geschützter Fahrzeuge vom Typ “Eagle IV” vorgesehen
Marder und Panzerhaubitzen kommen (zu) spät .. aber sie kommen nun endlich ! Nachdem man sich gerade von den letzten drei im Gefecht gefallenen BW-Soldaten ehrenvoll verabschiedet hat sind nun vier weitere Soldaten bei einem Angriff in Afghanistan ums Leben gekommen. Die Box der Pandorra ist seit langer Zeit geöffnet aber man druckst weiter herum mit einer adäquaten Ausrüstung und der Kriegsbezeichnung.
Dass das nicht mehr gemein ist mit einem bewaffneten, humaitären Aufbau durch die und durch den Schutz der Bundeswehr sollte jedem Beobachter nun auch mal klarwerden.
Jede Patrouille birgt die Gefahr der man lange Zeit aus dem Wege gehen wollte, sie nicht wahrhaben wollte und nun aber dem Anschein nach nicht mehr aus der Realität zu verdrängen ist.
Ob ein paar gepanzerte Fahrzeuge und zwei Panzerhaubitzen 2000 reichen wird man sehen…es muss sich grundlegen in der Bewertung dieses Einsatzes etwas ändern. Angefangen von der Politik bishin in der Wahrnehmung der Bevölkerung.
Das Beste meiner Meinung nach ist immer noch der geordnete Rück-und Abzug. Die Alliierten werden auf Grund milit. Überlegenheit sicher eine Zeit lang die Oberhand gewinnen und behalten wenn dies richtig angegangen würde : aber allein durch den schon quasi festgelegten Rückzugtermin ist das ganze Unternehmen völlig zwecklos ! Die Taliban und deren Symphatisanten haben ein dickes Fell, Zeit, Rückzugräume à la Pakistan… .Sind die internationalen Truppen erstmal weg…ja was geschieht dann wohl dort ?! Aber solange wir vor Ort sind MUSS die Bundeswehr als drittstärkstes Kontingent vor Ort optimal ausgerüstet sein – nun scheint der erste Schritt gemacht…das hilft zwar nicht mehr den Opfern aber vielleicht den Soldaten vor Ort. Es kann nicht sein das man sich immer öfters so übertölpeln lässt wie jetzt bekannt wird ! Die Gegner müssen wissen in was für ein Kaliber sie reinschauen wenn sie meinen einen Angriff zu starten… bisher scheint die Abwehr der BW ja keinen sehr grossen Eindruck gemacht zu haben…
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Ein Zitat aus der Wochenzeitung “Junge Freiheit” :
” Es sind nicht die ersten Gefallenen dieses verlogenen Stellvertreterkrieges und es werden leider nicht die letzten sein. Ich bedaure das Schicksal dieser Soldaten und das Leid der Angehörigen. Deutschlands Freiheit wird nicht am Hindukusch verteidigt, Deutschlands Freiheit wird heute und hier verteidigt, die Feinde stehen im eigenen Land und sprechen die gleiche Sprache! “
Hallo Kameraden, ich schaue mich zur Zeit nach einer neuen Lokalität – einem neuen Treffpunkt für die RK in Kempen um.
Ich suche die Örtlichkeiten auf um zu prüfen in wie weit man dort auch einen “separaten” Tisch auffinden kann um auch mal abseits des laufenden Geschäftes eine gewisse Ruhe zur Diskussion vorfindet … (auch für evtl.Vorträge,Feiern und ähnlichen Veranstaltungen) . Sobald ich dazu komme Vorschläge zu unterbreiten bzw. Örtlichkeiten vorzuschlagen werde ich dies hier tun. Die möglichen Treffpunkte die ich bisher besichtigt habe entsprechen nicht den Anforderungen.Das waren allerdings auch grundsätzlich sehr gut besuchte Lokale…
Melde mich wenn ich Vorschläge unterbreiten kann….
PS : was haltet Ihr von der beschlossenen Verkürzung der Wehrpflicht ?
Die Forderung von Außenminister Westerwelle, dass sich Arbeiten wieder lohnen muss und es nicht angeht, dass ein Sozialhilfeempfänger mehr im Portemonnaie hat als ein Arbeiter im Niedriglohnsektor ist nicht neu. Dies kann also nicht der Grund für den Sturm im Wasserglas bei der linken Szene aus Politik und Medien sein. Die Empörung basiert vielmehr aus einer Konsequenz daraus, die in dem Artikel von Guido Westerwelle in der Welt auch angesprochen wurde, aber mittlerweile der Vereinfachung zum Opfer fiel. Er hat sinngemäß nämlich auch noch gesagt, dass man nicht mehr verteilen kann als reinkommt. Dadurch wäre aber der heutige Umverteilungsapparat am Ende. Unter dem Aspekt, dass die Haushalte über kurz oder lang eingefroren wenn nicht gekürzt werden müssen, müssten Politiker dann erst einmal erklären, wem sie etwas wegnehmen wollen um es anderen zu schenken. Dazu die Beamtenhorden, die direkt mit der Umverteilung beschäftigt sind und nicht mehr in dem Umfang gebraucht würden. Die Karawane der Umverteilungsprofiteure ist erstaunlich lang und würde sich ohne Wasser auf direktem Kurs in die Wüste wiederfinden. Allein dies erklärt das unnatürlich laute Gezeter in Medien und Politik. (P. Müller)
Ein Schelm wer Böses dabei denkt…da geht es in Griechenland ans Eingemachte und man erinnert sich an eine, vielleicht an DIE Einnahmequelle und Melkkuh Europas.. .Jahrzehnte lang war nichts zu hören..nun aber will man doch auf Deutschland zurückgreifen ? Da frage ich mich wie Griechenland ohne den deutschen Tourismus in den letzten 40 Jahren dagestanden hätte… Undank ist der Welten Lohn !
Griechenlands stellvertretender Minis-
terpräsident, Pangalos, hat schwere
Vorwürfe gegen Deutschland erhoben.
Sein Land sei niemals für die national-
sozialistische Besatzung im Zweiten
Weltkrieg entschädigt worden, sagte
Pangalos dem britischen Sender BBC. Die
Deutschen hätten sich bereichert “und
es nie zurückgezahlt”. Das fordere man
auch nicht, aber Deutschland sollte
“sich wenigstens bedanken”, fügte Pan-
galos hinzu.
Das hochverschuldete Griechenland lei-
det zur Zeit unter ausgedehnten Streiks .
PS : in eigener Sache :
Wer die EU und seine Euro-Mitgliedsstaaten so dermassen täuscht wie es die Griechen getan haben um Teil der Eurozone zu werden, der sollte a) nicht klagen b) niemanden anklagen und c) überlegen wie er die wohl fälligen Auffangszahlungen mittelfristig zurückbezahlt ! Wenn es den Euro nicht zutiefst schwächen würde müsste man die Griechen…na das verkneife ich mir mal jetzt.
Der neue Transporthubschrauber NH90 der Bundeswehr macht seinen Besitzern wenig Freude: Ein interner Bericht der Militärs offenbart eine lange Mängelliste, die Kosten explodieren, und es wird noch Jahre dauern, bis der Hubschrauber tatsächlich in der bestellten Version abhebt. Die Veröffentlichung von Details in der “Bild”-Zeitung sorgte für Aufregung und bei Experten vor allem für Ärger.
“Die Geschichte des NH90 ist eine Geschichte voller Kümmernisse” – SPD-Verteidigungspolitiker Hans-Peter Bartels zeigt sich nach der morgendlichen Zeitungslektüre wenig überrascht. Die Mängel des neuen Transporthubschraubers, die ein Bundeswehrbericht auflistet, sind Bartels bekannt. Er selbst beschreibt den NH90 so: “Zu spät, in den Fähigkeiten prekär und zugleich dringend notwendig.” Mit anderen Worten: Auch wenn der Hubschrauber zu wenig kann und immer noch nicht fertig ist – an ihm führt kein Weg vorbei, und sollte dieser Weg noch so steinig sein.
Die “Bild”-Zeitung hatte aus einem vertraulichen Bericht der Militärs zitiert, nach dem der NH90 angeblich kaum zu verwenden ist. Wann immer möglich seien alternative Luftfahrzeuge zu nutzen – so lautet laut “Bild” die Schlussfolgerung der Fachleute vom Heer. Allerdings bezieht sich dieser Bericht, der an der Luftlande- und Lufttransportschule in Altenstadt (Oberbayern) erstellt wurde, auf die Vorserienversion des NH90 – die Serienversion ist nämlich noch gar nicht fertiggestellt, geschweige denn ausgeliefert. In diesem Stadium handelt es sich also um ein normales Verfahren der Überprüfung, der Fehleranalyse und der Überarbeitung. So will auch das Verteidigungsministerium verstanden werden. Über 13 Testexemplare verfügt die Bundeswehr. Die Anschaffung von 122 Hubschraubern für etwa 4,6 Milliarden Euro ist geplant.
Das Bundesministerium der Verteidigung räumt in einer Stellungnahme von 19. Februar 2010 ein, die Auslieferung des NH90 erfolge stark verzögert, die ersten Hubschrauber in der vertragskonformen Endkonfiguration würden voraussichtlich ab 2012 geliefert werden. Das heißt für die Herstellerfirma Eurocopter, die zum Rüstungskonzern EADS gehört: Es bleibt nicht viel Zeit, die im Bericht aus Altenstadt attestierten Mängel abzustellen. Im Ministerium gibt man sich optimistisch: Die unterdimensionierte Ladevorrichtung sei ein rein technisches Problem, das der Qualität des Hubschraubers keinen Abbruch tue. Die zu schwachen Haltegurte ließen sich durch eine verbesserte Gurtführung kompensieren. Umstritten bleibt aber auch unter Experten, wie man das Problem der geringen Bodenfreiheit lösen will – englischer Rasen in der Nähe von Kundus in Afghanistan sei schon ausgesprochen selten zu finden…
Die Pläne für den Bau des NH90 reichen bis in die 80er Jahre zurück, und die Pläne für seine Finanzierung sind immer wieder Anlass für Kritik. Ende der 90er Jahre mahnte der Bundesrechnungshof: “Die Planungen der Streitkräfte beruhen zum Teil nicht auf nachvollziehbaren Bedarfsanalysen, sondern auf eher pauschalen Schätzungen”. So wollte der damalige Verteidigungsminister Volker Rühe (CDU) insgesamt 243 Hubschrauber kaufen für rund zwölf Milliarden D-Mark. Inzwischen hat sich die Anzahl der Hubschrauber hat sich fast halbiert, die Kosten keineswegs. Genauer: Der einzelne Hubschrauber ist mittlerweile dreimal so teuer wie 1997 berechnet. Selbst für ein Rüstungsprojekt handelt es sich um eine immense Preissteigerung.
Der SPD-Politiker Bartels schließt nicht aus, dass der NH90 heute Thema sein wird im Verteidigungsausschuss. Schließlich stünden die Punkte “Haushalt” und “Rüstungsvorhaben” auf der Tagesordnung. Mit seinen Verzögerungen und Verteuerungen steht der NH90 in einer ebenso langen wie traurigen Tradition und damit in einer Reihe mit dem Transportflugzeug A400M, dem Raketenabwehrsystem MEADS, dem Kampfjet Eurofighter und der Korvette 130.
Westerwelle spricht von “bewaffnetem Konflikt”
Es handele sich um einen “bewaffneten Konflikt im Sinne des humanitären Völkerrechts”, sagte er im Bundestag. “Die Dinge beim Namen zu nennen, sind wir all denen schuldig, die sich vor Ort den Gefahren aussetzen”, fügte der Außenminister hinzu. “Die Intensität der mit Waffengewalt ausgetragenen Auseinandersetzung mit Aufständischen und deren militärische Organisation führen uns zur Bewertung.”
Er wies ausdrücklich darauf hin, dass die Einstufung als “bewaffneter Konflikt” rechtliche Konsequenzen für das Handeln der deutschen Soldaten sowie auch für dessen mögliche strafrechtliche Bewertung habe. Im Gegensatz zu den Truppen anderer Staaten sind die Bundeswehr-Soldaten bisher dem zivilen Strafrecht unterworfen, das auf die Situation eines Bürgerkriegs aber nur begrenzt angewendet werden kann.
Deutschland plant eine Ausbildungsoffensive für die afghanische Armee, die USA schaffen Fakten: Barack Obama schickt bereits jetzt die ersten Einheiten in den Norden. Statt der erwarteten 2500 kommen nun 5000 Soldaten – inklusive Kampfeinheiten und Hubschraubern.
Berlin – Die Bundesregierung kommt kaum noch damit nach, die Zahlen für den US-Truppenaufmarsch in Nordafghanistan nach oben zu korrigieren. Dem Parlament teilte man diese Woche mit, dass die USA weit mehr Soldaten im Einsatzgebiet der Bundeswehr stationieren werden als bislang angenommen. “Aufgrund des aktuellen Lagebildes ist davon auszugehen, dass die Vereinigten Staaten von Amerika nunmehr insgesamt bis zu 5000 Soldatinnen und Soldaten in der Nordregion einsetzen werden”, heißt es in einer Unterrichtung. Bislang war man von 2500 ausgegangen. Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg hat darüber auch den zuständigen Ausschuss informiert.
Und die USA haben mit ihrem Aufmarsch im Norden bereits begonnen. So wurden zwei US-C-17-Transportflugzeuge in Masar-i-Scharif stationiert. Die ersten US-Soldaten sind in der größten deutschen Basis, dem “Camp Marmal”, eingetroffen und haben dauerhaft Quartier bezogen. Die Vorausgruppe sondierte bereits in den vergangenen Tagen Infrastruktur und Logistik für das Hauptkontingent, das nach US-Planungen im Sommer 2010 vollständig operationsfähig sein soll. Die Bundeswehr kann bei diesem Tempo nur staunen. Pioniere werden schon bald mit einem Anbau für die US-Kräfte beginnen.
Nach bisheriger Planung werden die amerikanischen Kräfte – der Großteil wird durch ein “Infantry Brigade Combat Team” (IBCT) gestellt – an sechs verschiedenen Punkten im Norden Afghanistans stationiert. Rund 1500 Soldaten werden allein in Kunduz angesiedelt, wo die Bundeswehr ein Feldlager mit rund 1200 Soldaten unterhält. Das US-Camp, das viermal so groß ist wie das deutsche, wird ungefähr 4000 Mann fassen. Dort wollen die Amerikaner rund 3000 afghanische Rekruten der Armee trainieren. Zusätzlich verlegen die USA auch Kampfverbände, Pioniere und mehrere Spezialeinheiten für die Taliban-Jagd nach Norden.
Der schnelle Aufmarsch der US-Kräfte setzt die Deutschen erheblich unter Druck. Verteidigungsminister Guttenberg hat zwar kürzlich die Aufstockung des deutschen Kontingents um 500 Soldaten sowie die Konzentration auf die Ausbildung der afghanischen Armee angekündigt. Doch wie schnell die Auflösung der Schnellen Eingreiftruppe und ihre Transformation zur Trainingseinheit möglich ist, weiß derzeit niemand.
Auch das neue Konzept des “Partnerings” wird für die Deutschen nicht einfach werden. Wie die Deutschen die von den USA bereits praktizierte partnerschaftliche Ausbildung durchführen sollen, ist noch weitgehend unklar. Aus der Bundeswehr heißt es, deutsche Einheiten würden gemeinsam mit Afghanen bestimmte Gebiete, darunter auch Hochburgen der Taliban, militärisch befreien. Danach sollen die Afghanen versuchen, diese Regionen zu halten. Unterstützt werden könnten sie dabei auch von den Deutschen. Die Taktik, im US-Jargon “clear and hold” genannt, birgt erhebliche Risiken, die Taliban werden sich nicht kampflos vertreiben lassen.
In vielen Details soll sich das deutsche “Partnering” aber vom US-Modell unterscheiden: Verteidigungsminister Guttenberg hat bereits das Sprichwort geprägt, die Deutschen müssten nicht “Isomatte und Regenponcho” mit den Afghanen teilen. Praktische Ausbildung soll aber Teil des Programms sein. Die Deutschen wollen dazu im Trainingsgebiet sichere Basen bauen, dorthin sollen die Bundeswehrsoldaten zumindest bei Nacht zurückkehren. Allein dieser Ansatz zeigt, dass das deutsche Modell vermutlich länger bis zur Realisierung braucht als das amerikanische.
Die Abstimmung mit den US-Truppen, die nun in den Norden ziehen, wird bei der sich verändernden Mission der Bundeswehr eine wichtige Rolle spielen. Bisher hat der Chef der US-Truppen, Vier-Sterne-General Stanley McChrystal, zwar zugesagt, dass alle entsandten Einheiten unter dem Befehl des deutschen Regionalkommandeurs stehen – gleichwohl heißt es aus dem Nato-Hauptquartier, dass die USA einen General in den Norden schicken wollen, der ihre Einheiten befehligt.
Die neue Strategie Barack Obamas ist klar: Die USA, die bereits 74.000 Soldaten in Afghanistan haben und nun noch mal 30.000 schicken, übernehmen faktisch die bisher von der Nato geführte Mission am Hindukusch. Die Deutschen in Nordafghanistan müssen also damit rechnen, dass die Amerikaner die harte Arbeit machen – und die Regeln bestimmen werden.
