Nun steht uns mal wieder der nächste IPCC Bericht ins Haus und die Katastrophenansagen sind wieder drei Punkte schriller geworden.
Unabhängig davon, dass der CO2 Gehalt der Luft in den letzten Jahren linear gestiegen ist, hat es zumindest global eine leichte Abkühlung gegeben. Fakten stören die Alarmisten, die davon leben, allerdings nicht. Ketzer machen auch noch darauf aufmerksam, dass es in den letzten Jahren überhaupt keine neue Studie zum Thema gegeben hat. Der Bericht basiert demnach, aber immerhin, auf hunderten alter Hüte, die heute nachvollziehbar, nichts mit der Realität zu tun haben.
Immerhin hat sich die Argumentation der Alarmisten geändert. Sie haben sich letztendlich doch einmal an ihren Physikunterricht erinnert und bemerkt, dass warme Luft mehr Feuchtigkeit speichert. Also Ende mit dem Geheule von sich aufbreitenden Wüsten sondern jetzt soll es ohne Ende regnen. Sinflut statt Wüste? Zumindest physikalisch macht das Sinn. Komisch, dass der deutschen Presse solche Details immer entgehen. Aber mit Naturwissenschaft hatte es die sowieso noch nie.
Mittlerweile definiert sich die Stärke einer Volkswirtschaft danach wieviel Kredit sie noch zu niedrigen Zinsen aufnehmen kann obwohl sie eigentlich pleite ist.
Bald steht sie also an, die II. Afghanistan Konferenz in Deutschland. Man muss kein Prophet sein um zu wissen, dass sie ein Erfolg sein wird. Besonders weil auch “Taliban” teilnehmen werden.
Allerdings Folge ich nicht der Auffassung, dass es ohne Taliban keinen Frieden geben wird und diese nach unserem Abzug wieder an die Macht kommen werden.
Meine These basiert auf zwei Annahmen. Einmal werden die Taliban im Wesentlichen von Pakistan finanziert, welches Wiederum am Tropf der USA hängt. In dem Augenblick, in dem die USA richtig sparen müssen wird diese Quelle für Pakistan versiegen, was die Machthaber selber zu Sparmaßnahmen zwingen wird. Dabei werden sie sicherlich nicht zuerst an ihrem Fuhrpark sparen sondern an den Taliban, die auch für Pakistan ein Risiko geworden sind.
Meine zweite Vermutung ergibt sich aus dem Buch von Ahmed Rashid “Taliban”. In den Anfängen rekrutierten sich die Kämpfer aus dem Potential der Waisen in den pakistanischen Flüchtlingslagern. Aus diesen konnten die Taliban wegen mangels Kandidaten aber ihre teils horrenden Verluste nicht mehr ersetzen. Dank reichlicher Geldmittel entstand so der 50$ Taliban. Faktisch ein Söldner, der mit der eigentlichen Ideologie der Taliban weniger zu tun hat und bestenfalls als Sympatisant gelten kann. Entfällt der wirtschaftliche Anreiz, wird er auch nicht mehr zur Waffe greifen.
An der Talibanbewegung würde demnach auch der Zahn der Zeit nagen. Die Zeit arbeitet also nicht zwingend für die Taliban, auch wenn sie versuchen diesen Eindruck zu erwecken. Mir fielen da schon ein paar Maßnahmen ein um diesen Vorgang zu beschleunigen.
Zwar gibt es gerade die Schreckensmeldung, dass die Scientologen versuchen die Piratenpartei zu unterwandern, aber ich neige eher dazu dies als belanglos zu werten.
Interessanter ist da schon diese AG
http://wiki.piratenpartei.de/AG_Waffenrecht
Es ist beruhigend zu sehen, dass es bei den Piraten Kräfte gibt, die ein Gefühl für Verhältnismäßigkeiten, eine Vorstellung von Eigentum und Freiheit haben. Hoffen wir also, dass diese Kräfte dem Trend von Umverteilung und damit staatlicher Kontrolle und Unfreiheit erfolgreich entgegenwirken.
Man möchte meinen, dass ein Aufatmen durch die Reihen der Presse geht. Endlich, nach langen Jahren, hat sich ein Beispiel für rechten Terrorismus gefunden. So schlimm die Taten auch sind, als Beleg für einen allgemeinen rechten Terrorismus können sie keinesfalls herhalten. Hier trifft der so oft missbrauchte Begriff des Einzelfalles wohl exemplarisch zu. Eine weitergehende Gefahr ist durch den Tod und die Verhaftung der Täter wohl auch ausgeschlossen. Die Fakten werden uns aber wohl nicht vor weiteren politischen Aktivitäten und einem verstärkten Kampf gegen Rechts bewahren. Die Frage, was denn bei diesem Ergebnis der bisherige Millionen teure Kampf gegen Rechts gebracht hat wird allerdings nicht gestellt.
Der Volkstrauertag wurde wie üblich von, im ersten Augenblick, belanglosen Reden mit der Mahnung zum Frieden geprägt. Es klingt dabei aber immer ein Ton von Frieden um jeden Preis mit. Wenn doch alle Menschen Frieden wollten….
Nur ja, auch der iranische Präsident träumt auch vom Weltfrieden. Wohl aber unter seiner Herrschaft dank neuer Atomwaffen. Dies kann aber unmöglich die Botschaft des Volkstrauertages sein.
Wenn ich auf einem jener Soldatenfriedhöfe stehe, besonders jener des ersten Weltkrieges, die ja zum Frieden mahnen, frage ich mich schon, wie viele dieser Männer eine solche Veranstaltung mit Grauen verlassen hätten. Die Mahner von heute können die Wertvorstellungen der damaligen Kämpfer nicht mehr nachvollziehen. Genau hier liegt der Unterschied. Die Tapferen sind mehrheitlich gefallen und haben einen Haufen Verzagter zurückgelassen. Aber als Tote müssen sie sich halt instrumentalisieren lassen.
Pünktlich zum 11.11. gehen die Schmähungen über den Karneval wieder los. Eine besonders beliebte Schelte ist immer die Fröhlichkeit, quasi auf Knopfdruck zu einem bestimmten Termin.
Käme sie nicht gerade von solchen Zeitgenossen, die regelmäßig am Wochenende in bestimmten “Locations” oder bei bestimmten “Events” Party machen und ausrasten wäre die Kritik sogar glaubwürdig.