Immer wieder werde ich gefragt, wie es denn nun in Afghanistan war. Nun, nach fünf Monaten kann man problemlos ein Buch schreiben, wenn man denn, wie ich, ein bißchen rumgekommen ist. Die Kapitel werde ich allerdings dann einzeln abarbeiten.

Die Frage wie ich die Lage beurteile ich allerdings einfacher zu beantworten. Es macht für die Afghanen keinen Unterschied, ob wir morgen oder erst 2014 abziehen. Lediglich für den deutschen Steuerzahler wird es teurer.

Warum diese anscheinend pessimistische Einstellung? Einmal, und da Stimme ich Marc Lindemann mit seinem Buch “Unter Beschuß” zu, versagen die Entwicklungshelfer völlig. Was diese in nunmehr 10 Jahren erreicht haben ist kläglich. In teilen sogar eher destruktiv. Die anscheinend grundsätzliche Selbstverliebtheit der glorreichen und sich selber feiernden Helfer verhindert das ernsthafte Gespräch mit den Einheimischen und dadurch  wirkliche Hilfe.

Auf der anderen Seite fehlt der Mehrheit der Afghanen jegliches Staatsgefühl. Ihr Egoismus überschreitet dabei die Grenze zur Selbstzerstörung.  Da wir bis 2014 weder das eine noch das andere Problem gelöst bekommen sollten wir direkt abziehen.


Von der Werbung inspiriert stopfen sich viele Menschen derartig mit Balaststoffen voll, dass ihre Verdauungsprodukte denen von Kühen gleichen. Ihr nächster Weg führt sie dann zum Arzt, weil sie so viel Gesundheit dann doch nicht vertragen.


Auch bei den Grünen hört die Liebe zur Natur bei den meisten Frauen auf sobald die erst Spinne vorbeikommt.


Es spricht eigentlich nichts dagegen wenn die Menschen wieder etwas gläubiger werden. Wenn sie allerdings ausgerechnet Margot Käßmann huldigen spricht das schon für einen ausgesprochenen Realitätsverlust. Deren banales Mainstreamgeplappere als kritisch zu bezeichnen ist ein Hohn für alle wirklichen Märtyrer. Warum ihr nicht der Titel religiöse Populistin durch die Presse zuteil wird sagt allerdings mehr über die Medien als über die evangelische Kirche, die der Dame immer noch ein Podium bietet. Wenn es nämlich darum geht wirklich einmal in die Bresche zu springen ist von ihr nichts mehr zu sehen. Oder hat sich schon mit den Taliban Tee getrunken? Nach meinen Erfahrungen wäre sie von dieser Reise auch nicht zurück gekehrt. Ihr Geblubbere über Rüstungsexporte kann sie sich auch nur bei ihren Jüngern leisten und nicht bei den Mitarbeitern der Betriebe, die Frau Käßmann anscheinend schließen möchte.


Mit deutlich vernehmbarer Genugtuung in der Stimme verkündete die Nachrichtensprecherin von Welle Niederrhein den Wahlsieg der SPD in Bremen. Also ein Grund genauer hinzuschauen.

Stärkste Fraktion: die Nichtwähler

SPD: 21%

Grüne: 12%

CDU: 11%

Die Mauerschützenpartei:  3%

FDP: 1,5%

So zumindest die Realität wenn man die Wahlbeteiligung von 54% zu Grunde legt. Aber es gibt auch keinen Grund sich nicht selber zu belügen.