Ein Schelm wer Böses dabei denkt…da geht es in Griechenland ans Eingemachte und man erinnert sich an eine, vielleicht an DIE Einnahmequelle und Melkkuh Europas.. .Jahrzehnte lang war nichts zu hören..nun aber will man doch auf Deutschland zurückgreifen ? Da frage ich mich wie Griechenland ohne den deutschen Tourismus in den letzten 40 Jahren dagestanden hätte… Undank ist der Welten Lohn !
Griechenlands stellvertretender Minis-
terpräsident, Pangalos, hat schwere
Vorwürfe gegen Deutschland erhoben.
Sein Land sei niemals für die national-
sozialistische Besatzung im Zweiten
Weltkrieg entschädigt worden, sagte
Pangalos dem britischen Sender BBC. Die
Deutschen hätten sich bereichert “und
es nie zurückgezahlt”. Das fordere man
auch nicht, aber Deutschland sollte
“sich wenigstens bedanken”, fügte Pan-
galos hinzu.
Das hochverschuldete Griechenland lei-
det zur Zeit unter ausgedehnten Streiks .
PS : in eigener Sache :
Wer die EU und seine Euro-Mitgliedsstaaten so dermassen täuscht wie es die Griechen getan haben um Teil der Eurozone zu werden, der sollte a) nicht klagen b) niemanden anklagen und c) überlegen wie er die wohl fälligen Auffangszahlungen mittelfristig zurückbezahlt ! Wenn es den Euro nicht zutiefst schwächen würde müsste man die Griechen…na das verkneife ich mir mal jetzt.
Der neue Transporthubschrauber NH90 der Bundeswehr macht seinen Besitzern wenig Freude: Ein interner Bericht der Militärs offenbart eine lange Mängelliste, die Kosten explodieren, und es wird noch Jahre dauern, bis der Hubschrauber tatsächlich in der bestellten Version abhebt. Die Veröffentlichung von Details in der “Bild”-Zeitung sorgte für Aufregung und bei Experten vor allem für Ärger.
“Die Geschichte des NH90 ist eine Geschichte voller Kümmernisse” – SPD-Verteidigungspolitiker Hans-Peter Bartels zeigt sich nach der morgendlichen Zeitungslektüre wenig überrascht. Die Mängel des neuen Transporthubschraubers, die ein Bundeswehrbericht auflistet, sind Bartels bekannt. Er selbst beschreibt den NH90 so: “Zu spät, in den Fähigkeiten prekär und zugleich dringend notwendig.” Mit anderen Worten: Auch wenn der Hubschrauber zu wenig kann und immer noch nicht fertig ist – an ihm führt kein Weg vorbei, und sollte dieser Weg noch so steinig sein.
Die “Bild”-Zeitung hatte aus einem vertraulichen Bericht der Militärs zitiert, nach dem der NH90 angeblich kaum zu verwenden ist. Wann immer möglich seien alternative Luftfahrzeuge zu nutzen – so lautet laut “Bild” die Schlussfolgerung der Fachleute vom Heer. Allerdings bezieht sich dieser Bericht, der an der Luftlande- und Lufttransportschule in Altenstadt (Oberbayern) erstellt wurde, auf die Vorserienversion des NH90 – die Serienversion ist nämlich noch gar nicht fertiggestellt, geschweige denn ausgeliefert. In diesem Stadium handelt es sich also um ein normales Verfahren der Überprüfung, der Fehleranalyse und der Überarbeitung. So will auch das Verteidigungsministerium verstanden werden. Über 13 Testexemplare verfügt die Bundeswehr. Die Anschaffung von 122 Hubschraubern für etwa 4,6 Milliarden Euro ist geplant.
Das Bundesministerium der Verteidigung räumt in einer Stellungnahme von 19. Februar 2010 ein, die Auslieferung des NH90 erfolge stark verzögert, die ersten Hubschrauber in der vertragskonformen Endkonfiguration würden voraussichtlich ab 2012 geliefert werden. Das heißt für die Herstellerfirma Eurocopter, die zum Rüstungskonzern EADS gehört: Es bleibt nicht viel Zeit, die im Bericht aus Altenstadt attestierten Mängel abzustellen. Im Ministerium gibt man sich optimistisch: Die unterdimensionierte Ladevorrichtung sei ein rein technisches Problem, das der Qualität des Hubschraubers keinen Abbruch tue. Die zu schwachen Haltegurte ließen sich durch eine verbesserte Gurtführung kompensieren. Umstritten bleibt aber auch unter Experten, wie man das Problem der geringen Bodenfreiheit lösen will – englischer Rasen in der Nähe von Kundus in Afghanistan sei schon ausgesprochen selten zu finden…
Die Pläne für den Bau des NH90 reichen bis in die 80er Jahre zurück, und die Pläne für seine Finanzierung sind immer wieder Anlass für Kritik. Ende der 90er Jahre mahnte der Bundesrechnungshof: “Die Planungen der Streitkräfte beruhen zum Teil nicht auf nachvollziehbaren Bedarfsanalysen, sondern auf eher pauschalen Schätzungen”. So wollte der damalige Verteidigungsminister Volker Rühe (CDU) insgesamt 243 Hubschrauber kaufen für rund zwölf Milliarden D-Mark. Inzwischen hat sich die Anzahl der Hubschrauber hat sich fast halbiert, die Kosten keineswegs. Genauer: Der einzelne Hubschrauber ist mittlerweile dreimal so teuer wie 1997 berechnet. Selbst für ein Rüstungsprojekt handelt es sich um eine immense Preissteigerung.
Der SPD-Politiker Bartels schließt nicht aus, dass der NH90 heute Thema sein wird im Verteidigungsausschuss. Schließlich stünden die Punkte “Haushalt” und “Rüstungsvorhaben” auf der Tagesordnung. Mit seinen Verzögerungen und Verteuerungen steht der NH90 in einer ebenso langen wie traurigen Tradition und damit in einer Reihe mit dem Transportflugzeug A400M, dem Raketenabwehrsystem MEADS, dem Kampfjet Eurofighter und der Korvette 130.