Was geht es uns eigentlich an, ein Land, dessen Hauptstadt gut 4.800 km von Berlin entfernt liegt? Kann es irgendein Interesse am Hindukusch geben, das den Einsatz deutscher Soldaten rechtfertigt?

Auf den ersten Blick, immer noch beeinflusst durch die Perspektive des kalten Krieges, sicherlich nicht. Nur hat sich die Erde seit Verschwinden des Eisernen Vorhangs weiter gedreht, der Winkel sich mithin verschoben. Eine Neujustierung ist also notwendig.

Die wesentlichen Änderungen der letzten 20 Jahre betreffen die Information und Kommunikation sowie die Wanderungsbewegungen. In Sekundenschnelle verbreiten sich heute Nachrichten um den gesamten Globus. Wir alle kennen das und haben es als alltäglich angenommen. Weniger auffallend sind die Wanderungsbewegungen auf der Erde. Während sich früher noch ganze Völkerstämme auf den Weg machten sind es nunmehr eigentlich nur noch Einzelne, vielleicht noch eine Familie. Diese treten aber nicht mehr als Invasoren in Erscheinung sondern sickern quasi in ihre Zielgesellschaft ein. Erst durch die Konzentration in bestimmten Wohngebieten und als Parallelgesellschaft werden sie dann wieder sichtbar. Ein weiterer Unterschied zum Zeitraum bis in die 70er Jahre ist, dass der Einwanderer von damals auch den Kontakt zu seiner Heimat mehr oder weniger verlor. Mancher konnte gerade einmal während des Urlaubs diese besuchen. Mittlerweile ist Telefonieren jedoch so billig geworden, dass ein ständiger Kontakt mit dem Herkunftsland selbstverständlich ist. Eine weitere Möglichkeit bietet das Internet und selbst ein Analphabet aus Pakistan kann via Sattelitenprogramm auf dem Laufenden bleiben.

So schön dies alles sein mag, es hat seine Nachteile. Kein Zweifel, die Integration wird dadurch erschwert. Schlimmer noch, es werden Werte und Ansichten vermittelt, die sich mit unserer Freiheitlich Demokratischen Grundordnung nicht vertragen. So dies keinen Einfluss auf unsere Gesellschaft hätte wäre es egal. Erklärter Wille von Organisationen wie der Muslimbruderschaft mit ihren Ablegern, Milli Görüs oder der DITIB ist jedoch eine Änderung unserer Gesellschaft und unserer mühsam erkämpften Freiheit und Werte.

Und plötzlich ist Afghanistan ganz nahe. Denn dort, genau so wie in Pakistan, wurden und werden muslimische Geistliche und auch Kämpfer ausgebildet. Die Bedrohung unserer Nation hat damit eine globale Note erhalten, bei der die Entfernungen zweitrangig geworden sind.

Der Gedanke nun alle mit Risiken behafteten Personen wieder in das Land ihrer Ahnen zu schicken ist unrealistisch. Vielmehr geht es darum ihrem Treiben fern unserer eigenen Grenzen ein Ende zu setzen und auch schon dort unsere Werte zu vermitteln. Ob dies von unseren Politikern auch so gesehen wird ist unklar, da sie sich bislang nicht die Mühe gemacht haben ihre Positionen darzustellen.

Parallel dazu gibt es noch einen humanitären Aspekt, der anscheinend nur von den Soldaten erkannt wird, die schon vor Ort waren. Dazu gehört der ganz simple Umstand, dass Kinder zur Schule gehen können.

Den deutschen Normalbürger ficht dies alles nicht an. Der Wohlstand hat ihn bequem und konfliktscheu gemacht. Er ist zum Weggucker verkommen. Dabei muss einem klar sein, dass der so genannte Kampf gegen Rechts nichts mit Courage zu tun hat. Er ist risikolos. Schon bei linker Gewalt wie zum 1. Mai sind die Zivilcouragierten nicht mehr zu sehen, geschweige denn, wenn es um die Rechte von muslimischen Frauen in Deutschland geht. Da will sich dann aus Angst überhaupt niemand mehr exponieren.

Irgendwie erinnert mich die Situation an das Jahr 1241. Die Mongolen zogen schon durch Polen und die Europäer waren mit sich selbst beschäftigt. Kaiser Friedrich der II. stritt sich ständig mit dem Papst und versuchte nicht einmal eine Armee aufzustellen um der Bedrohung zu begegnen. Lediglich Graf Heinrich von Schlesien nahm alleine den aussichtslosen Kampf auf und ging mit seinem Heer unter.

Das Europa nicht überrannt wurde ist wohl nur dem Umstand zu verdanken, dass Großkhan Ugedai im Sterben lag und sich ein Streit um die Nachfolge anbahnte. Die Europäer sollten aber nicht davon ausgehen, dass sich alle Islamisten aus Europa zurückziehen werden wenn der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad das Zeitliche segnet.


Manchmal bleibt einem schon die Spucke weg, welche Gedanken Leute auf Kosten der Steuerzahler bewegen.

http://www.eike-klima-energie.eu/index.php?WCMSGroup_4_3=6&WCMSGroup_6_3=1247&WCMSArticle_3_1247=519

Je deutlicher wird, dass das Jonglieren mit Zahlen in Computermodellen doch deutlich von der Realität abweicht und es mit der Klimakatastrophe wohl deutlich länger dauern wird, sofern sie denn überhaupt noch so stattfinden wird, desto radikaler werden ihre Propheten. Es stellt sich nicht nur die Frage, was passieren muss, damit solche Leute die Wirklichkeit akzeptieren, sondern auch wie der Bürger sich gegen diese wehren kann. Wenn es so weiter geht Ende ich noch als Robin Hood im Reichswald.