Nicht nur von Atlanta bis ISAF können wir beobachten, wie unseren Exekutivkräften die Hände gebunden werden. Die Krawalle am 1. Mai haben gezeigt, dass dies auch im Inland so ist. Es entsteht der Eindruck, dass unsere Regierenden und Verantwortlichen Angst davor haben unsere erklärten Feinde möglichst schonend zu behandeln.
Dies ist in der Tat auch so. Die ROEs und Einsatzbefehle sind so gestaltet, dass es unter normalen Umständen nicht zu Verletzten oder gar Toten bei den Angreifern kommen kann. Ja es gibt sogar eine irrationale Besorgnis um deren Wohl, wie wir gerade bei der Behandlung der Piraten vor Somalia feststellen konnten. Unsere Politiker haben eine höllische Angst davor, dass in ihrem Namen oder unter ihrer Verantwortung Feinde unserer Gesellschaft und unseres Rechts zu Schaden kommen. Warum eigentlich? Es ist geradezu ihre Pflicht, und sie beeiden dies sogar, Schaden von uns Bürgern abzuwenden. Die Spielregeln dabei sind bekannt und die Mittel diese durchzusetzen auch. Diese sind auch ausreichend um unsere Rechte und unsere Freiheit zu gewährleisten. Warum werden sie nicht angewandt und genutzt? Die Angst vor wirklicher Verantwortung unter unseren Politikern ist kolossal. Die Feigheit vor unseren Feinden grenzenlos. Für die vielgepriesene nachhaltige Entwicklung ist das natürlich kontraproduktiv, wenn das Ziel nicht zufällig die Aufgabe unseres Staates ist. Randalierende schwarze Blocks gehören niedergeknüppelt, Piraten ins Gefängnis und Taliban so lange attackiert bis sie aufgeben. Die Medien würden zwar Schaum vor dem Mund haben, aber dem Volk würde das glatt gefallen und irgendwie sollte dies doch unsere Politik bestimmen.