Natürlich sind unsere Politiker mal wieder „betroffen“, weil einer unserer Soldaten gefallen ist.

Doch was steckt dahinter? Eine Verstärkung der Angriffe und die Vertreibung der westlichen Soldaten haben Taliban schon öfter angekündigt. Die Verluste auf Seiten der Taliban waren hoch und die praktischen Erfolge auf Dauer bisher null. Allerdings konnten sie immer im Medienkrieg punkten. Was hat sich nun in Afghanistan, besonders für unsere Soldaten geändert? Es ist ziemlich einfach. Die Verstärkung der US Truppen macht es den Taliban unmöglich im Süden noch erfolgreich zu operieren. Im Westen und Osten weht ihnen auch schon ein scharfer Wind ins Gesicht. Was bleibt ist also der „ruhige“ Norden. Dort hockt nämlich die Bundeswehr, deren Soldaten in der Praxis nichts dürfen. Schon gar nicht angreifen und präventiv für Ruhe sorgen. Die Taktik mit Schwerpunkt auf die Eigensicherung wird zur tödlichen Falle. Sie zieht unsere Feinde magnetisch an. Mal sehen, wie viele unserer Soldaten sterben müssen, bis unsere Politiker begreifen, dass man keinen Krieg, den wir angeblich nicht führen, defensiv gewinnen kann. Besser wäre es frühzeitig von der Taktik der US Army zu lernen. Das würde zwar Munition kosten aber viele Särge sparen.



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