http://www.eulenspiegel-zeitschrift.de/akt__Ausgabe/Amoklauf/amoklauf.html

Kein Kommentar!


Ja, irgendwie finde ich sie nett, ja geradezu rührend, die Fußtruppen der Friedensbewegung. Nicht gemeint sind die Profis, die auf Kosten der von ihnen verachteten und für dumm gehaltenen Steuerzahler ein möglichst lockeres Leben führen wollen.

In einem Blog schreiben sie Gedichte und ich kann mir ihre Gesichter dabei vorstellen, wie sie reinen Herzens und völlig unschuldig ihre Zeilen verfassen. Aber gerade diese Unschuld macht sie zu Tätern. Sie sehen und merken es nicht einmal. Sie sind von Meinungen gesteuert und oft genug von irgendeiner Interessengruppe manipuliert. Ihre Schuld ist das Nichtwissen und die Ignoranz. Sie verneinen die Vielfalt der Charaktere, Philosophien, Werte und Mentalitäten. Sie sind bereit mit allen Menschen der Welt zu reden, außer den eigenen Soldaten und denjenigen, die sie für Ausbeuter halten. Mit Guerillas, Aufständischen und Revoluzzern jeglicher Couleur hätten sie keine Schwierigkeiten in einen Dialog einzusteigen. Doch denen begegnen sie nie und wer das zweifelhafte Vergnügen hatte, dem glauben sie nicht. Die Soldaten standen solchen Gesellen schon gegenüber und haben sie kennen gelernt. Die Stammesführer in Afghanistan, die Clanchefs im Kongo und die Warlords auf dem Balkan, jeder auf seine Art ein Machtmensch und Kriegsverbrecher, nur zu stoppen durch Androhung oder Anwendung roher Gewalt.

Diesen Mangel an persönlicher Erfahrung mit der Folge naiver Weltsicht finde ich eben rührend. Und ich möchte, dass es so bleibt. Die Alternative würde viel Blut kosten. Im letzten Rambo wird ein solches Erwachen von Gutmenschen sehr gut dargestellt. Das wünsche ich aber niemand. Daher schweige ich lieber, wenn sie wieder ihre Regenbogenfahnen schwenkend daher kommen und die USA, Israel und den Westen verdammen und mit den Tätern lieber Tee trinken möchten. Jedenfalls offiziell. Ob wirklich? Oder besser doch nicht?


Was geht es uns eigentlich an, ein Land, dessen Hauptstadt gut 4.800 km von Berlin entfernt liegt? Kann es irgendein Interesse am Hindukusch geben, das den Einsatz deutscher Soldaten rechtfertigt?

Auf den ersten Blick, immer noch beeinflusst durch die Perspektive des kalten Krieges, sicherlich nicht. Nur hat sich die Erde seit Verschwinden des Eisernen Vorhangs weiter gedreht, der Winkel sich mithin verschoben. Eine Neujustierung ist also notwendig.

Die wesentlichen Änderungen der letzten 20 Jahre betreffen die Information und Kommunikation sowie die Wanderungsbewegungen. In Sekundenschnelle verbreiten sich heute Nachrichten um den gesamten Globus. Wir alle kennen das und haben es als alltäglich angenommen. Weniger auffallend sind die Wanderungsbewegungen auf der Erde. Während sich früher noch ganze Völkerstämme auf den Weg machten sind es nunmehr eigentlich nur noch Einzelne, vielleicht noch eine Familie. Diese treten aber nicht mehr als Invasoren in Erscheinung sondern sickern quasi in ihre Zielgesellschaft ein. Erst durch die Konzentration in bestimmten Wohngebieten und als Parallelgesellschaft werden sie dann wieder sichtbar. Ein weiterer Unterschied zum Zeitraum bis in die 70er Jahre ist, dass der Einwanderer von damals auch den Kontakt zu seiner Heimat mehr oder weniger verlor. Mancher konnte gerade einmal während des Urlaubs diese besuchen. Mittlerweile ist Telefonieren jedoch so billig geworden, dass ein ständiger Kontakt mit dem Herkunftsland selbstverständlich ist. Eine weitere Möglichkeit bietet das Internet und selbst ein Analphabet aus Pakistan kann via Sattelitenprogramm auf dem Laufenden bleiben.

So schön dies alles sein mag, es hat seine Nachteile. Kein Zweifel, die Integration wird dadurch erschwert. Schlimmer noch, es werden Werte und Ansichten vermittelt, die sich mit unserer Freiheitlich Demokratischen Grundordnung nicht vertragen. So dies keinen Einfluss auf unsere Gesellschaft hätte wäre es egal. Erklärter Wille von Organisationen wie der Muslimbruderschaft mit ihren Ablegern, Milli Görüs oder der DITIB ist jedoch eine Änderung unserer Gesellschaft und unserer mühsam erkämpften Freiheit und Werte.

Und plötzlich ist Afghanistan ganz nahe. Denn dort, genau so wie in Pakistan, wurden und werden muslimische Geistliche und auch Kämpfer ausgebildet. Die Bedrohung unserer Nation hat damit eine globale Note erhalten, bei der die Entfernungen zweitrangig geworden sind.

Der Gedanke nun alle mit Risiken behafteten Personen wieder in das Land ihrer Ahnen zu schicken ist unrealistisch. Vielmehr geht es darum ihrem Treiben fern unserer eigenen Grenzen ein Ende zu setzen und auch schon dort unsere Werte zu vermitteln. Ob dies von unseren Politikern auch so gesehen wird ist unklar, da sie sich bislang nicht die Mühe gemacht haben ihre Positionen darzustellen.

Parallel dazu gibt es noch einen humanitären Aspekt, der anscheinend nur von den Soldaten erkannt wird, die schon vor Ort waren. Dazu gehört der ganz simple Umstand, dass Kinder zur Schule gehen können.

Den deutschen Normalbürger ficht dies alles nicht an. Der Wohlstand hat ihn bequem und konfliktscheu gemacht. Er ist zum Weggucker verkommen. Dabei muss einem klar sein, dass der so genannte Kampf gegen Rechts nichts mit Courage zu tun hat. Er ist risikolos. Schon bei linker Gewalt wie zum 1. Mai sind die Zivilcouragierten nicht mehr zu sehen, geschweige denn, wenn es um die Rechte von muslimischen Frauen in Deutschland geht. Da will sich dann aus Angst überhaupt niemand mehr exponieren.

Irgendwie erinnert mich die Situation an das Jahr 1241. Die Mongolen zogen schon durch Polen und die Europäer waren mit sich selbst beschäftigt. Kaiser Friedrich der II. stritt sich ständig mit dem Papst und versuchte nicht einmal eine Armee aufzustellen um der Bedrohung zu begegnen. Lediglich Graf Heinrich von Schlesien nahm alleine den aussichtslosen Kampf auf und ging mit seinem Heer unter.

Das Europa nicht überrannt wurde ist wohl nur dem Umstand zu verdanken, dass Großkhan Ugedai im Sterben lag und sich ein Streit um die Nachfolge anbahnte. Die Europäer sollten aber nicht davon ausgehen, dass sich alle Islamisten aus Europa zurückziehen werden wenn der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad das Zeitliche segnet.


Manchmal bleibt einem schon die Spucke weg, welche Gedanken Leute auf Kosten der Steuerzahler bewegen.

http://www.eike-klima-energie.eu/index.php?WCMSGroup_4_3=6&WCMSGroup_6_3=1247&WCMSArticle_3_1247=519

Je deutlicher wird, dass das Jonglieren mit Zahlen in Computermodellen doch deutlich von der Realität abweicht und es mit der Klimakatastrophe wohl deutlich länger dauern wird, sofern sie denn überhaupt noch so stattfinden wird, desto radikaler werden ihre Propheten. Es stellt sich nicht nur die Frage, was passieren muss, damit solche Leute die Wirklichkeit akzeptieren, sondern auch wie der Bürger sich gegen diese wehren kann. Wenn es so weiter geht Ende ich noch als Robin Hood im Reichswald.


Nicht nur von Atlanta bis ISAF können wir beobachten, wie unseren Exekutivkräften die Hände gebunden werden. Die Krawalle am 1. Mai haben gezeigt, dass dies auch im Inland so ist. Es entsteht der Eindruck, dass unsere Regierenden und Verantwortlichen Angst davor haben unsere erklärten Feinde möglichst schonend zu behandeln.

Dies ist in der Tat auch so. Die ROEs und Einsatzbefehle sind so gestaltet, dass es unter normalen Umständen nicht zu Verletzten oder gar Toten bei den Angreifern kommen kann. Ja es gibt sogar eine irrationale Besorgnis um deren Wohl, wie wir gerade bei der Behandlung der Piraten vor Somalia feststellen konnten. Unsere Politiker haben eine höllische Angst davor, dass in ihrem Namen oder unter ihrer Verantwortung Feinde unserer Gesellschaft und unseres Rechts zu Schaden kommen. Warum eigentlich? Es ist geradezu ihre Pflicht, und sie beeiden dies sogar, Schaden von uns Bürgern abzuwenden. Die Spielregeln dabei sind bekannt und die Mittel diese durchzusetzen auch. Diese sind auch ausreichend um unsere Rechte und unsere Freiheit zu gewährleisten. Warum werden sie nicht angewandt und genutzt? Die Angst vor wirklicher Verantwortung unter unseren Politikern ist kolossal. Die Feigheit vor unseren Feinden grenzenlos. Für die vielgepriesene nachhaltige Entwicklung ist das natürlich kontraproduktiv, wenn das Ziel nicht zufällig die Aufgabe unseres Staates ist. Randalierende schwarze Blocks gehören niedergeknüppelt, Piraten ins Gefängnis und Taliban so lange attackiert bis sie aufgeben. Die Medien würden zwar Schaum vor dem Mund haben, aber dem Volk würde das glatt gefallen und irgendwie sollte dies doch unsere Politik bestimmen.


Man muss schon verdammt nahe dran sein um solche Geschichten mit zu bekommen. Zumindest habe ich hier zum ersten Mal etwas davon mitbekommen. Was sehen, ob sich jemand etwas spezielles dabei gedacht hat.

http://opponent.de/index.php?entry=entry090308-212132


Wenn ich solche Artikel lese merke ich doch immer wieder, wie naiv ich immer noch bin.

Auch die Linken, Grünen und sonstige Gutmenschen sind ja fanatische Anhänger so genannter rechter Organisationen. Leider lässt sich nicht feststellen wie viele Menschen von den Mitteln für den Kampf gegen Rechts leben. Als Steuerzahler kann man sich nur noch betrogen vorkommen.

http://opponent.de/index.php?entry=entry090310-204314


Natürlich sind unsere Politiker mal wieder „betroffen“, weil einer unserer Soldaten gefallen ist.

Doch was steckt dahinter? Eine Verstärkung der Angriffe und die Vertreibung der westlichen Soldaten haben Taliban schon öfter angekündigt. Die Verluste auf Seiten der Taliban waren hoch und die praktischen Erfolge auf Dauer bisher null. Allerdings konnten sie immer im Medienkrieg punkten. Was hat sich nun in Afghanistan, besonders für unsere Soldaten geändert? Es ist ziemlich einfach. Die Verstärkung der US Truppen macht es den Taliban unmöglich im Süden noch erfolgreich zu operieren. Im Westen und Osten weht ihnen auch schon ein scharfer Wind ins Gesicht. Was bleibt ist also der „ruhige“ Norden. Dort hockt nämlich die Bundeswehr, deren Soldaten in der Praxis nichts dürfen. Schon gar nicht angreifen und präventiv für Ruhe sorgen. Die Taktik mit Schwerpunkt auf die Eigensicherung wird zur tödlichen Falle. Sie zieht unsere Feinde magnetisch an. Mal sehen, wie viele unserer Soldaten sterben müssen, bis unsere Politiker begreifen, dass man keinen Krieg, den wir angeblich nicht führen, defensiv gewinnen kann. Besser wäre es frühzeitig von der Taktik der US Army zu lernen. Das würde zwar Munition kosten aber viele Särge sparen.