„Anschlag auf Bundeswehr“ titelten die Zeitungen so oder ähnlich nach der Zerstörung von Bundeswehrfahrzeugen in der Offiziersschule in Dresden. Aber stimmt das eigentlich so? Die Bundeswehr ist kein Selbstzweck sondern ein Instrument der Bundesregierung, ja mehr noch, eine Parlamentsarmee. Dies besagt, über ihren Einsatz oder auch Nichteinsatz, ja sogar über ihre Existenz entscheidet die Mehrheit des Parlaments. Ein Angriff gegen die Bundeswehr, also ihr Personal, sei es militärisch oder zivil, ihr Gerät oder ihre Liegenschaften ist ein direkter Angriff auf unseren Staat in seiner demokratischen Ausgestaltung. Dies scheint vielen Abgeordneten, noch weniger den heimtückischen Angreifern, bewusst zu sein. Vielmehr trennen sie diesen Zusammenhang. Sicherlich nicht wegen mangelnder Kenntnis der Strukturen unseres Staates, sondern um sich ihre moralische Rechtfertigung einfach zu machen.

Ein Blick in die Reihen der Gegner und Angreifer der Bundeswehr ist nicht nur mehr erschreckend sondern schon abstoßend. Über die Eiferer im Friedensforum Kassel mit ihrer eigenwilligen Interpretation der Realität kann man ja noch mitleidig lächeln, bei den irrlichternden Gestalten der Wehrdienstgegner, wie sie sich unter bamm.de präsentieren gefriert einem dieses Lächeln aber schon und spätestens bei den militanten Pseudolinken, unter der Rubrik schwarzer Block, hört der Spaß dann endgültig auf. Pseudolinke nenne ich sie aus dem einfachen Grunde, weil keine politische Linie erkennbar ist. Wenn jemand sich nur insofern artikuliert, als dass er gegen etwas ist, muss man davon ausgehen, dass es ihm nur um das Ausleben seiner Gewaltphantasien geht. Der Anschlag in Dresden ist ein solches Beispiel. Die nächsten Beispiele werden am 1. Mai folgen. Solche Krawallmacher gehören weggesperrt und zwar für lange Zeit. Jeder Politiker der sich vor solche Menschen stellt sägt an dem Ast, auf dem wir alle sitzen.



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