Sachen gibt’s. Da hat doch die Regierungskoalition mit Drucksache 10846 unter dem Titel “Nichtstaatliche militärische Sicherheitsunternehmen kontrollieren” einmal was für die deutschen Blackwaters tun wollen. Nach den ersten Aufregungen (von wem wohl?) verschwand das Papier auch unvermittelt wieder. Interessant ist aber nicht die Zielrichtung der Antragsteller sondern das Gehabe der „Widerständler“. Da finden wir genau die Experten, die generell für die Abschaffung von Streitkräften sind, zumindest aber die Abschaffung der Wehrpflicht fordern und sich für eine Berufsarmee stark machen. Zumindest in diesem Ansatz ist man für Profis, wenn auch unter staatlicher Kontrolle. Letztendlich richten sich die Phobien gegen deutsches Söldnertum. Eine irgendwie sinnvolle Begründung gibt es allerdings nicht. Ist in der Politik auch nicht nötig, wenn man Argumente durch Gefühle ersetzen kann. Das Thema wird sicherlich wieder aufkommen, da anscheinend Bedarf an privaten Militärs besteht und nicht jeder für Blackwater und Co. arbeiten will. Sinnvolle Regelungen hätten also etwas für sich. Die Linken haben wohl nur Angst, dass so eine Truppe mal gegen ihren schwarzen Block zum Einsatz kommt



One Response to “Drucksache 10846”
  1. 1
    alendeckel Says:
    15:42

    Der Bedarf an “privaten,militärischen Sicherheitsunternehmen” wäre wohl viel geringer wenn die jeweiligen Interessenten unbürokratisch für eine gewisse Zeit in die BW eingegliedert werden könnten und die Bezahlung für solcherlei Auslands-Kampfeinsätze “angemessen” wäre (formuliere ich mal vorsichtig)
    Die Attraktivität dieser Unternehmen liegt mit Sicherheit u.a. an der sehr guten Bezahlung und der unbürokratischen Vorgehensweise. Abgesehen davon scheint deren Ausrüstung immer up to date zu sein…was bei staatl.Armeeeinheiten nicht immer der Fall zu sein scheint.

    Ich bin nicht gegen solche Söldnertruppen nur sollten diese in enger Kooperation mit den Militärs zusammenarbeiten. Dies aber stösst bei der BW zur Zeit eh auf grosse Ablehnung.

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