Sachen gibt’s. Da hat doch die Regierungskoalition mit Drucksache 10846 unter dem Titel “Nichtstaatliche militärische Sicherheitsunternehmen kontrollieren” einmal was für die deutschen Blackwaters tun wollen. Nach den ersten Aufregungen (von wem wohl?) verschwand das Papier auch unvermittelt wieder. Interessant ist aber nicht die Zielrichtung der Antragsteller sondern das Gehabe der „Widerständler“. Da finden wir genau die Experten, die generell für die Abschaffung von Streitkräften sind, zumindest aber die Abschaffung der Wehrpflicht fordern und sich für eine Berufsarmee stark machen. Zumindest in diesem Ansatz ist man für Profis, wenn auch unter staatlicher Kontrolle. Letztendlich richten sich die Phobien gegen deutsches Söldnertum. Eine irgendwie sinnvolle Begründung gibt es allerdings nicht. Ist in der Politik auch nicht nötig, wenn man Argumente durch Gefühle ersetzen kann. Das Thema wird sicherlich wieder aufkommen, da anscheinend Bedarf an privaten Militärs besteht und nicht jeder für Blackwater und Co. arbeiten will. Sinnvolle Regelungen hätten also etwas für sich. Die Linken haben wohl nur Angst, dass so eine Truppe mal gegen ihren schwarzen Block zum Einsatz kommt