Nun ist es wieder soweit, das Hin und Her zwischen der radikal-islamischen Hamas und der israelischen Armee geht in eine neue Runde. Nach all den Berichten in den Medien habe ich mich einmal über die Wirkung und Zusammensetzung der Hauptangriffswaffe der Hamas – den Quassam-Rakten, informiert und stelle diese mal kurz hier vor.
* KASSAM – Boden-Boden Raketen
* Stahlkörper ohne Leitsystem
* Feststoffgemisch (Chlorat+Kaliumnitrat+Zucker)
* bis 10kg TNT Sprengkopf mit Stahlkugeln und/oder Splittern
* Länge : 80 bis 200 cm +
* Durchmesser : 5 bis 20 cm
* Gewicht : 5 bis 90 kg
* Reichweite : 5 bis 20 km
Ausserdem nutzt die Hamas ältere Grad (russ. Hagel) Raketenwerfersysteme BM-21(umgangssprachlich als Katjuscha bezeichnet). Ursprünglich wurden und werden diese Geschosse auf Fahrzeugen montiert und bündeln bis zu 40 Rohre im Kal. 100 bis 152 mm. Guerilla Einheiten nutzen die mobile Version Grad-P welches eine einzelne Rakete auf einem Dreibein darstellt und bis ca. 40 km auf feindliche Stellungen geschossen werden kann.
Ich wünsche allen Mitgliedern und Freunden der RK-Kempen sowie allen interessierten Besuchern,
ein paar Frohe Weihnachtstage und einen
Guten Rutsch ins Neue Jahr !
„Der neue Chef des Bundeswehrverbands Ulrich Kirsch fordert Gespräche mit den gemäßigten Taliban in Afghanistan. Der Vorsitzende der Soldatengewerkschaft hält Verhandlungen mit den früheren Machthabern in Kabul für unerlässlich. Nur so könne dem Fundamentalismus am Hindukusch der Boden entzogen werden.“ Können wir heute, 18.12.2008 bei Welt-online lesen.
Unabhängig davon, dass sich die Taliban bisher als ziemlich standfest erwiesen haben, um es einmal positiv auszudrücken, ist es schon bodenlose Dummheit mit solchen Zielen an die Öffentlichkeit zu gehen. Das tut man nur, wenn man dieses Ziel definitiv nicht erreichen will, da sich der Gegner darauf einrichten kann und sicherlich auch wird.
Dann hätte ich auch gerne gewusst, ob sich die Ziele der gemäßigten Taliban denn wesentlich von denen der maßlosen Taliban unterscheiden. Sollte das Ergebnis auch wieder eine Liste lächerlicher Verbote und die Unterdrückung von Frauen sein sollte man auf die Gespräche verzichten, um wenigstens nicht die eigene Sache zu verraten.
Obwohl der Angriff auf den Passauer Polizeichef eigentlich zu verurteilen ist, hat man mehr den Eindruck, dass sich Medien und Politik darüber freuen. Dort herrscht mehr die Stimmung, endlich mal ein Fall von rechter Gewalt, über den man berichten kann. Genau darin liegt aber auch der Knackpunkt. Wenn man sich so darüber freut und den Fall so breit tritt und direkt mit einem Parteiverbot daher kommt, kann es mit der rechten Gewalt nicht weit her zu sein. Bei linker Gewalt, wie erinnern uns an den G8 Gipfel mit 130 verletzten Polizisten, oder auch Migrantengewalt, gerade wurde in Berlin ein Polizist niedergestochen, reagiert keiner mehr. Da kommt keine Presse und schon gar kein Ministerpräsident. Erklären kann ich das ja, aber falsch ist es trotzdem. In allen Fällen muss der Staat mit der selben Härte durchgreifen. Eilt aber nicht, denn unglaubwürdig ist er eh schon geworden.
Verzweifelt habe ich versucht einmal rauszubekommen, wie viele Menschen denn in Deutschland tatsächlich noch real zum Bruttosozialprodukt beitragen. Also diejenigen, die wirklich noch etwas produzieren. Sprich, die Gesamtzahl der Beschäftigten – der Beamten, – der Angestellten des öffentlichen Dienstes, – Berufspolitiker, – alle möglichen Dienstleister, Lobbyisten usw. Übrig bleiben hätten dann Bäcker, Maurer, Tischler, Dreher, Schweißer usw. sollen. Leute, die richtig etwas mit ihren Händen und Köpfen schaffen. Pech gehabt, das herauszufinden wäre wohl ein Vollzeitjob. Wahrscheinlich ist die Zahl auch ein Staatsgeheimnis, weil diese Handvoll Menschen sonst augenblicklich streiken würden.
Da bleiben schon ein paar Fragen über:
- Warum berichtet die Polizei erst Tage später?
- Warum findet man so gut wie keine Informationen über den Vorfall, schon gar nicht bei der Bw?
- Dürfen unsere Soldaten und wir Reservisten jetzt nicht mehr in Uniform unter das Volk?
- Muss den Soldaten nicht gar eine lange Haartracht befohlen werden, damit sie besser „getarnt“ sind?
- Wann wird die Politik endlich einmal durchgreifen und wieder für Ordnung sorgen?
http://www.tz-online.de/de/aktuelles/muenchen/artikel_53132.html
Sachen gibt’s. Da hat doch die Regierungskoalition mit Drucksache 10846 unter dem Titel “Nichtstaatliche militärische Sicherheitsunternehmen kontrollieren” einmal was für die deutschen Blackwaters tun wollen. Nach den ersten Aufregungen (von wem wohl?) verschwand das Papier auch unvermittelt wieder. Interessant ist aber nicht die Zielrichtung der Antragsteller sondern das Gehabe der „Widerständler“. Da finden wir genau die Experten, die generell für die Abschaffung von Streitkräften sind, zumindest aber die Abschaffung der Wehrpflicht fordern und sich für eine Berufsarmee stark machen. Zumindest in diesem Ansatz ist man für Profis, wenn auch unter staatlicher Kontrolle. Letztendlich richten sich die Phobien gegen deutsches Söldnertum. Eine irgendwie sinnvolle Begründung gibt es allerdings nicht. Ist in der Politik auch nicht nötig, wenn man Argumente durch Gefühle ersetzen kann. Das Thema wird sicherlich wieder aufkommen, da anscheinend Bedarf an privaten Militärs besteht und nicht jeder für Blackwater und Co. arbeiten will. Sinnvolle Regelungen hätten also etwas für sich. Die Linken haben wohl nur Angst, dass so eine Truppe mal gegen ihren schwarzen Block zum Einsatz kommt