Oskar Lafontaine ist endgültig zum billig Demagogen mutiert. Seine Forderung nach einer Millionärssteuer ist einfach nur lächerlich und es darf gefragt werden, warum die Medien so etwas überhaupt noch bringen, da solche Aussagen nur noch Slapstickcharakter haben aber definitiv keine Information sind. Dabei muss Oskar Lafontaine sehr knapp gerechnet haben, denn wenn man in einer 2 Mio € Villa wohnt und reichlich Einkommen aus verschiedensten Quellen hat, so z.B. als Verwaltungsrat der KfW, ist es sicherlich nicht einfach für ihn die 80% Steuern zu vermeiden. Davon ab ist es auch sehr unwahrscheinlich, dass welche Regierung auch immer, dann mit den Staatseinnahmen auskäme. Gerade Politiker wie Oskar Lafontaine sind ja nicht dafür berühmt mit öffentlichen Geldern umgehen zu können.


Es gibt schon drollige Gewohnheiten in Demokratien. In den Medien wurde die Nachricht verbreitet, dass John McCain den Sieg von Barak Obama bei den Präsidentschaftswahlen anerkennt. Nun wieder die Meldung, dass Niels Annen den Sieg von Danial Ilkamipour bei der Wahl um die Bundestagskandidatur für einen hanseatischen Wahlkreis anerkennt. Gilt die Wahl eines Wahlsiegers eigentlich nur mit der Bestätigung des Unterlegenen? Wäre eine Wahl andernfalls eigentlich ungültig? Irgendjemand muss mir das mit den demokratischen Regeln noch einmal erklären.