Am Donnerstag Abend fand im Polizeipräsidium Mönchengladbach das sehr gut besuchte, sicherheitspolitische Abendseminar durch die Kreisgruppe KR-MG in Zusammenarbeit mit der Deutschen-Atlantischen Gesellschaft e.V. statt.
Das Leitthema des Abends lautete “Sterben am Hindukusch-für Deutschland” ? BW und Polizei im Fokus des milit.islamistischen Terrors.
Es referierten zu folgenden Themen :
Auf der Kippe-Bilanz u.Perspektiven des Afghanistan-Einsatzes
Winfried Nachtwei (MdB,Sicherheitspolitischer Sprecher der Grünen und Mitglied im Verteidigungsausschuss)
Das afghanisch-pakistansiche Grenzgebiet-Brutstätte des Terrors
Rolf Tophoven (Direktor Institut für Terrorismusforschung und Sicherheitspolitik Essen)
Probleme der Polizei beim zivielen Wiederaufbau Aufghanistans
(Polizeidirektor Walter Dederichs, Inspektionsleiter der Bundespolizei am Flughafen Köln-Bonn)
Alles in allem eine gute Veranstaltung an der es sich gelohnt hat teilzunehmen – wenn man sein Wissen vertiefen, aktuelles erfahren, mitunter auch konträre Standpunkte kennenlernen oder einfach Freude daran hat an einer solchen politischen Veranstaltungen teilzunehmen !
Man kann es umfassend beschreiben, oder aber auch kurz machen. Heute also nur eine Zusammenfassung des sicherheitspolitischen Seminars am 20. November in Mönchengladbach.
Die Organisation war ok und die Referenten in Person von MdB Winfried Nachtwei von den Grünen, Rolf Tophoven als Direktor des Instituts für Terrorismusforschung und Sicherheitspolitik sowie Polizeidirektor Walter Dederich auch kompetent und afghanistankundig.
Alle Referenten bemängelten den Mangel an Personal für die verschiedenen Aufgaben und das mangelnde Engagement der Politik. Dazu wurde auch durchgehend mehr Geduld und Zeit gefordert, wobei Herr Nachtwei allerdings auch ein absehbares Ende forderte. Konkrete Lösungsvorschläge machte aber keiner der Herren. Die einzige Konkrete Anregung oder Forderung kam von Winfried Nachtwei. Im fehlt in Deutschland ein „Gesicht“ für Afghanistan. Gemeint ist damit quasi ein Sonderbeauftragter der Regierung, der mit einem aus allen Ressorts zusammengesetzten Stab alle Belange für Afghanistan koordiniert. Die Reibungsverluste sind derzeit wohl extrem.
Walter Dederich stellte korrekt fest, dass Demokratie eben noch nicht satt macht. Auf meine Frage welche der Wiederaufbaumaßnahmen, deren Verstärkung ja ständig gefordert wird, denn auch nach einem Abzug der Helfer Einkommen generiert, von dem man eine Familie ernähren könnte, erfolgte keine Antwort. Dies lässt den Verdacht aufkommen, dass sich darüber noch niemand Gedanken gemacht hat, die NGOs davon überhaupt keine Ahnung haben oder dies vielleicht auch gar nicht gewünscht ist. Für NGOs ist es ja auch optisch viel schöner Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten zu bauen oder Brunnen zu bohren als sich mit so profanen Dingen wie unabhängig machenden Arbeitsplätzen zu beschäftigen. Es liegt in der Natur der Sache, wer macht sich schon gerne selber überflüssig. NGOs brauchen Dauerbaustellen.
Fazit des Abends war jedenfalls, wir sollen weitermachen. Da darf man doch mal hoffen, dass bald mal ein Konzept entwickelt wird, wie man denn zu einem definierten Ziel gelangt.
Immer wieder ist von Politikern zu hören, dass mehr besser ausgebildete Einwanderung ins Land kommen sollen. Darin steckt schon einmal die Erkenntnis, dass es von der anderen Sorte zu viele sind. Da könnte man sich doch glatt einmal die Frage stellen, warum dies so ist. Was macht Deutschland so attraktiv für bildungsferne Schichten und unattraktiv für Facharbeiter und Akademiker? Die Antwort ist zwar simpel, aber für unsere Verantwortlichen absolut unverständlich. Es geht nur ums Geld. Der bildungsferne Neuankömmling wurde schon im Vorfeld gebrieft, wie er sich in die soziale Hängematte werfen kann um ein Leben führen zu können, wie er es sich in seiner Heimat nur im Traum vorstellen konnte. Die potentiellen Leistungsträger machen allerdings einen Bogen um Deutschland, da sie überhaupt kein Interesse haben mit völlig überhöhten Steuern und Abgaben diesen Irrsinn zu finanzieren. Welche Rahmenbedingungen unsere Politiker ändern müssten ist also klar erkennbar. Reagiert wird aber sicherlich mal erst wieder 5 nach 12, nachdem alle anderen Versuche kläglich gescheitert sind.
Oskar Lafontaine ist endgültig zum billig Demagogen mutiert. Seine Forderung nach einer Millionärssteuer ist einfach nur lächerlich und es darf gefragt werden, warum die Medien so etwas überhaupt noch bringen, da solche Aussagen nur noch Slapstickcharakter haben aber definitiv keine Information sind. Dabei muss Oskar Lafontaine sehr knapp gerechnet haben, denn wenn man in einer 2 Mio € Villa wohnt und reichlich Einkommen aus verschiedensten Quellen hat, so z.B. als Verwaltungsrat der KfW, ist es sicherlich nicht einfach für ihn die 80% Steuern zu vermeiden. Davon ab ist es auch sehr unwahrscheinlich, dass welche Regierung auch immer, dann mit den Staatseinnahmen auskäme. Gerade Politiker wie Oskar Lafontaine sind ja nicht dafür berühmt mit öffentlichen Geldern umgehen zu können.
Es gibt schon drollige Gewohnheiten in Demokratien. In den Medien wurde die Nachricht verbreitet, dass John McCain den Sieg von Barak Obama bei den Präsidentschaftswahlen anerkennt. Nun wieder die Meldung, dass Niels Annen den Sieg von Danial Ilkamipour bei der Wahl um die Bundestagskandidatur für einen hanseatischen Wahlkreis anerkennt. Gilt die Wahl eines Wahlsiegers eigentlich nur mit der Bestätigung des Unterlegenen? Wäre eine Wahl andernfalls eigentlich ungültig? Irgendjemand muss mir das mit den demokratischen Regeln noch einmal erklären.
Wir gedenken der gefallenen Soldaten und zu Tode gekommenen zivilen Opfer beider Weltkriege sowie an die Opfer anderer, aktueller kriegerischer Konflikte auf der Welt.
Am Sonntag, den 16.November 2008 nahmen im Rahmen der zentralen Gedenkveranstaltung der Stadt Kempen im Ortsteil Tönisberg für die RK-Kempen OTL d.R. Müller und OG d.R. Lendeckel teil. Nach dem obligatorischen Gottesdienst fand in der Kirche ein kurzes Programm statt und anschliessend die Kranzniederlegung auf dem Friedhof. Wie immer waren neben Vertretern der Stadt und seinen Parteien, Abordnungen der Feuerwehr und der Schützenbruderschaften vor Ort. Die Teilnehmerzahl durch die RK war leider allerdings mit 2 Leuten mehr als überschaubar.
[Fotos und das Programm findet Ihr in der Gallerie]
- Am 03. Dezember findet unser letzter RK-Abend für dieses Jahr mit Ausblick auf 2009 statt !
- Am 12. Dezember findet unsere Weihnachtsfeier in den Poststuben in St. Hubert ab 19 Uhr statt. Voranmeldung bis 08. Dezember zwingend notwendig, da die Platzanzahl begrenzt ist. (Anzug Dienstanzug Grundform oder entsprechendes Zivil)
Volkstrauertag :
Datum : 16.November 2008
Zeit : 09:30
Ort : Pfarrkirche Tönisberg
danach : Kranzniederlegung & Treffen in St.Hubert/Poststuben
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Sicherheitspolitisches Abendseminar
Donnerstag, 20. November 2008 18.30 bis 22.30 UhrPolizeipräsidium Mönchengladbach
Theodor-Heuss-Str. 149, 41065 Mönchengladbach
Am 08.11.2008 fand unter Führung und Organisation des LKdo-NW und der Kreisgruppe KR/MG durch die RK-Nettetal und der RAG Combat Ready wieder eine DVAg im Langzeitlager Gerät der BW in Herongen statt. Als Teilnehmer der RK-Kempen habe ich die “Fahne hochgehalten”
Unter der Bezeichnung EAKK Infanterie (Einsatzorientierte Ausbildung Krisen und Konfliktbewältigung) wurden u.a. folgende Übungen in Theorie und Praxis von 07 Uhr bis 19 Uhr durchgeführt :
- Temp.Checkpoint
- Waffenkunde G36 und MG3
- Patrouille
- geleiteter Feuerkampf
- Personen- und KfZ Kontrollen/Durchsuchungen
- Auflösen v. Personenansammlungen (Eskalationsstufen)
Auf Grund der regen Teilnahme und Anzahl der Teilnehmer wird im Frühjahr die nächste Stufe der EAKK-Ausb. an selber Stelle fortgeführt, dann über 2 Tage inkl.Übernachtung. Ich kann nur jedem raten auch mal daran teilzunehmen – frischt eingerostetes Wissen auf, bringt immer wieder neue Erkenntnisse und nicht zuletzt macht es auch Spass !
Im Irak wird nicht mehr gekämpft, George W. Bush ist des Hochverrats angeklagt und jagt bin Laden persönlich – zumindest in einer perfekt gefälschten New York Times.