Da schaufelt der Finanzminister mit Unterstützung der Kanzlerin locker Milliardensummen durch die Gegend und beide lassen sich als Retter feiern. Der Staat wäre jetzt gefragt. Der sind aber in der Praxis wir Bürger was nichts anderes heißt, dass wir uns selber an den Haaren aus dem Sumpf ziehen sollen. Die Rettung unseres Ersparten sollen wir jetzt mit unseren Steuern finanzieren.
Da lohnt es sich doch einmal zu schauen, was unsere „Retter“ denn so bisher getrieben haben. Der letzte ausgeglichene Haushalt war im Jahre……? Doch, jetzt haben wir es, es war 1969. J
Mittlerweile ist der Schuldendienst der zweit größte Posten um Bundeshaushalt.
Na gut, es gibt halt schwerstwiegende Gründe dafür. Dafür klappt es bei den staatlichen Banken ja besser. Upps! Auch nicht so richtig. Also schauen wir mal wer da so die Kontrolle hat. Im Verwaltungsrat der KfW finden wir dann:
Frank Bsirske
Michael Sommer
Claus Matecki
Franz-Josef Möllenberg
Ludwig Stiegler
Heidemarie Wieczorek-Zeul
Matthias Platzek
Sigmar Gabriel
Frank-Walter Steinmeier
Gerhard Sonnleitner
Roland Koch
Michael Glos
Horst Seehofer
Peer Steinbrück
und last but not least
Oskar Lafontaine
Die Privatbanken als Raubtierkapitalisten wollen gar kein Rettungspaket. So scheint es, dass hier eine Reihe Politiker eher ihre eigene Bank auf Kosten der Steuerzahler retten wollen damit nicht so auffällt welchen Mist sie bisher gemacht haben. Sich gleichzeitig als Retter und Kritiker am System zu produzieren ist an Dreistigkeit allerdings nicht mehr zu schlagen.
Aus meiner Sicht haben wir eher eine Personalkrise als eine Finanzkrise. Es ist mehr als überfällig, dass sich unsere Republik von Politikern trennt, die weder mit Geld umgehen können noch überhaupt einen blassen Schimmer von Finanzen haben.
Ich bleibe dabei… wir haben dort nichts zu suchen ! Wir verteidigen dort nicht unsere Freiheit… auch wenn wir uns nun “im Krieg” befinden wo Kameraden “fallen”.
Eine andere Politik…und eine straffe innere Führung/Verteidigung inkl.BW sollte uns ausreichend schützen können … erst wenn wir im Inland angegriffen werden, sollten wir offensiv…und auch eigenständig eingreifen…so stehen und bleiben wir auf ewig eine Hilfstruppe der USA. -ICH für mich sage ganz klar NEIN zu diesem Einsatz !
Wenn Oberst Kirsch behauptet, die Regierung wäre am Tod der beiden Soldaten in Kunduz mit Schuld, ist das gar nicht so falsch. Seine Begründung dafür ist allerdings haarsträubend. Es würde zu wenig für den zivilen Aufbau getan. Damit gehört auch er zu der Fraktion der Realitätsverweigerer, die entgegen aller bisherigen Erfahrungen immer noch auf die Karte vom bewaffneten THW setzen.
Tatsache ich einfach, und das Anbar Modell im Irak hat es bewiesen, dass wir zu wenig Soldaten in der Fläche haben. Ein intensiver Kontakt zur Bevölkerung kann so einfach nicht hergestellt werden. Außerdem ist mittlerweile bekannt, dass sich die Hilfsorganisationen aus der Fläche zurückziehen, weil der militärische Schutz nicht gewährleistet ist. Wer soll also dann die Aufbauarbeit leisten? Man kann Oberst Kirsch also nur dringend empfehlen einfach einmal für ein Kontingent nach Kunduz zu gehen.
Schuld trifft aber nicht nur die Regierung sondern den gesamten Bundestag. Der Einsatz in Afghanistan ist ein ungeliebtes Kind und in Folge weicht man dem Thema aus. Mit Afghanistan lässt sich einfach keine Wahl gewinnen. Pech für die Soldaten. Denn deshalb gibt es nicht genug Geld für die erforderliche Ausrüstung und auch nicht genug Truppen, die immerhin schon seit Jahren gefordert, aber nie genehmigt wurden. Außerdem müsste man den Kommandeuren auch freie Hand geben und ihnen die Fesseln der aufoktroyierten Defensive abnehmen. Dies würde auch bedeuten, dass man die automatische Einschaltung der Staatsanwaltschaft in Deutschland unterlassen müsste und nur bei Fehlverhalten einschaltet. Es geht eben ums Kämpfen und wo geschossen wird gibt es auch Tote. Sowohl Clausewitz als auch Sunzui sollten zur Pflichtlektüre unserer Parlamentarier werden.
Die Diskussion ist voll entbrannt, aber die Bundesregierung vermeidet das böse K Wort (Krieg) wie der Teufel das Weihwasser. Darin zeigen sich immer noch die Komplexe in Folge des II.WK aber auch ein starres Festhalten an traditionellen Vorstellungen und Definitionen.
Das Problem ist natürlich, dass niemand uns den Krieg erklärt hat, zumindest nicht als Staat. Aber es ist unbestreitbar, dass wir angegriffen werden. Derzeit nur in Afghanistan. Aber wird dies so bleiben und oder würde sogar ganz aufhören, wenn wir uns aus Afghanistan zurück ziehen?
Das Fragezeichen dahinter kann gar nicht groß genug sein. Das ergibt sich heute aus der Zusammensetzung der Taliban, in denen Al Quaida längst aufgegangen ist. Die Masse der so genannten Kämpfer kommt nicht mehr aus Afghanistan sondern aus Pakistan. Verstärkt wird diese Gruppierung durch Freiwillige aus der ganzen Welt, die bislang in den Irak geströmt sind und dort ihr Unwesen getrieben haben. Dank der Taktik von General Petraeus aber vertrieben wurden.
Das Ziel dieser mutierten Taliban wird also nicht die Befreiung Afghanistans sein, denn da hätten besonders die Freiwilligen ihr Engagement im Irak verstärken können um die Alliierten zuerst dort zu schlagen. Darin lag aber auch der Keim der Niederlage der Kämpfer im Irak. Es ging ihnen eben nicht um die Bevölkerung, die unter ihrem Terror schwer zu leiden hatte und sich gegen sie wandte. Vielmehr ging es um die Ausübung von Gewalt und Macht an sich unter der Fahne des Propheten mit dem vorgeschobenen Feindbild „der Westen“ bzw. die USA als deren größter Repräsentant. Mit dieser Zielsetzung agieren sie nun in Afghanistan und wieder mit unmenschlicher Brutalität gegenüber der einheimischen Bevölkerung. Dieses Vorgehen lässt nur den Schluss zu, dass es den Taliban um die Verbreitung ihres Weltbildes und ihrer Ideologie um jeden Preis geht. Zumindest in diesem Rahmen findet also ein Kampf der Kulturen statt, oder wie auch immer man das definieren will, was die Taliban vertreten. So gesehen ist es ein Krieg, allerdings mit anderen Dimensionen. Ein Rückzug aus Afghanistan würde daher auch nicht automatisch zu Frieden führen, schon gar nicht für die Afghanen. Vielmehr werden sie sich neue Ziele suchen. Eventuell auch in Deutschland. Damit gewinnt das Zitat von Peter Struck, Deutschland wird auch am Hindukusch verteidigt, auch die richtige Bedeutung.
Warum sind es eigentlich immer die selben, die stolpern? Das es auch anders geht siehe hier:
Ein weiteres Nichtopfer ist Oliver Kahn. Bei Kerner sagte er, er habe alle seine Aktien nach der Lektüre des Buches „Geld, Gold, Gottspieler“ von Roland Baader verkauft. Einfach pfiffig!
Den Schmöker kenne ich nicht, aber den Titel von Eberhard Hamer: Was tun wenn der Crash kommt? Hat sich für mich gelohnt. Es hat mich bisher davon abgehalten in eine private Altersvorsorge zu investieren. Die werden jetzt wohl auch ein bisschen leiden und ich darf feixen.
Aber Vorsicht, der Spaß ist noch nicht zu Ende. Die Finanzblase ist immer noch größer als der wirtschaftliche Gegenwert. Die Rettungsaktionen verhindern derzeit nur, dass sich der Finanzmarkt gesund schrumpft. Es wird also noch einmal abwärts gehen. So ist das, wenn man über seine Verhältnisse lebt. Die Rechnung für unsere Staatsverschuldung steht aber auch noch aus
Zur Abwechslung müssen wir uns aus aktuellem Anlass mal mit einem ganz anderen Thema beschäftigen.
Die weltweite Finanzkrise wird besonders von den linken und sozialistischen Superökonomen dem Raubtierkapitalismus angelastet. Dabei gehe ich mal davon aus, dass die das wirklich glauben und somit haben wir auch den Beweis, dass die Herrschaften von Ökonomie von jeglicher Sachkenntnis unbelastet sind. Es wäre aber auch zu schön gewesen.
Nun zum wirklichen Leben und schon wird es relativ kompliziert. Die aktuelle Krise war mit Ansage. Schon seit Jahren wächst die Geldmenge schneller als die Wirtschaftsleistung. Davor haben Finanzstrategen auch schon seit einiger Zeit gewarnt. Das Ergebnis war ein typische Finanzblase, die konsequenter Weise irgendwann platzen musste. Für die Geldmenge sind allerdings die Notenbanken, mit der jeweiligen Regierung im Hintergrund, zuständig. Wenn also Staaten fröhlich Scheine drucken, ohne dass dahinter ein erwirtschafteter Wert steht, muss zwangsläufig irgendwann einmal eine Wertkorrektur erfolgen. So was nennt sich dann Rezession.
Diese Situation haben wir gerade. Auslöser war die Immobilienkrise in den USA. Wie hoch ist aber der tatsächliche Wertverlust? Setzen wir mal den Wert einer durchschnittlichen amerikanischen Holzbude mit 200.000,- € an. Zweitens gehen wir mal von 10.000 betroffenen Objekten aus. Würden diese Häuser alle abbrennen, also als Totalverlust zu werten sein, kämen wir auf einen Schaden von 2 Mrd. Nun stehen die Hütten aber noch und haben demnach wahrscheinlich auch irgendeinen Wert. An diesem Punkt muss mir dann mal jemand erklären, wozu das Rettungspaket über 700 Mrd $ gut sein soll. Denn sicherlich gingen nicht alle Kredite, egal ob Immobilien oder Konsum, über 200.000,-€ und es sind auch keine 10.000 Eigenheime betroffen.
Den Grundstein für die Krise haben die Notenbanken / Regierungen mit ihren zu niedrigen Zinsen gelegt. Da ist es schäbig nun den Banken die Schuld zu geben. Nach IKB, KFW und Hypo Real Estate sollte der Staat, bzw. unsere Politiker lieber die Finger von der Bankenwelt lassen. Dort saßen die besonders großen Schreier wie z.B. ein gewisser Herr Lafontaine nämlich im Aufsichtsrat. Gesichtet hat er im Vorfeld anscheinend kein Problem, weshalb wir jetzt auch getrost auf seinen Rat verzichten können.
Der Staat bzw. seine Akteure sollten also besser die Finger von der Finanzwelt lassen. Alle Garantien müssen die Bürger sowieso aus eigener Tasche bezahlen. Traurig ist nur, dass die Renditen für die ach so empfohlenen privaten Altersvorsorgen in diesem Jahr wohl deutlich schrumpfen werden. Ob wegen tatsächlicher Verluste oder weil die Versicherer nur die Gunst der Stunde nutzen sollte einmal geprüft werden.