Kaum, dass es in Afghanistan einmal zivile Opfer unter der Beteiligung deutscher Soldaten gegeben hat, heult die ganze linke Szene auf. Eigentlich logisch, dass ein solcher Fall lediglich eine Frage der Zeit war. Hinterfragt wird wieder einmal gar nichts, sondern nur instrumentalisiert. Dabei lohnt es sich ausgesprochen einmal näher hin zu schauen. Auffällig ist schon allein der Zeitpunkt, so kurz vor der Mandatsverlängerung. Dem kundigen Beobachter ist schon bekannt, dass sich in jedem Jahr, wenn es um die Verlängerung geht auch die Zwischenfälle häufen. So gesehen also keine wirkliche Überraschung. Nächster auffälliger Punkt das Verhalten des afghanischen Fahrers. Die Afghanen kennen das Prozedere genau und wissen, wie sie sich verhalten müssen. Was mag also den Fahrer in diesem Fall dazu bewogen haben ein solches Risiko einzugehen? Wenn man afghanische Gewohnheiten kennt wird man spätestens bei den Opfern misstrauisch. Frauen steuern in Afghanistan kein Auto sondern sitzen immer hinten, wenn nicht sogar auf der Ladefläche. Ebenso die Kinder. Wieso hat also der Fahrer überlebt und Frau und Kinder starben? Alles nur Zufälle?

Das Ganze sieht verdammt nach einer für die Taliban typischen Medienfallen aus. Die Reaktion der deutschen Presse könnte aus dieser Sicht auch nicht besser ausfallen. Im westlichen Denken ist es einfach unmöglich sich vorzustellen, dass dort bewusst Frauen und Kinder für die „Sache“ geopfert werden. Solcher Zynismus ist hier einfach unbekannt, da auch die Stellung der Frau im Islam gänzlich ignoriert wird. Da müssen einige Herrschaften noch viel lernen.



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