Mit unverhohlener Hähme berichteten deutsche Medien einst darüber, dass es mit der nuklearen Bedrohung durch das Regime Saddam Husseins als Kriegsgrund wohl nichts war. Nun lese ich im Kleingedruckten, dass die USA lächerliche 550 Tonnen Uran aus irakischen Beständen in einer geheimen Mission nach Kanada verbracht haben? Die müssen wohl aus einem nicht nuklearen Programm stammen. Könnte mich einmal bitte jemand aufklären.
(P.Müller)
Da sagt die Freundin von Frank L., dem Genie, das einer Wachsfigur den Kopf abgerissen hat, dass sie stolz auf ihren Freund wäre. Toll! Ein echter Held! Wieder einmal bewahrheitet sich, dass je länger der Krieg vorbei ist, desto stärker der Widerstand wird. Nun ist es leider nicht besonders schwierig gegen einen schon über 60 Jahre toten Diktator zu Felde zu ziehen. Wirklich profilieren könnte sich Frank L. allerdings, wenn er das selbe einmal bei Mobuto, Kim Yong-il oder Ahmadinedschad machen würde. In jedem dieser Fälle sicherlich eine Wohltat für die betroffene Bevölkerung.
(P.Müller)
Nein, keineswegs darf man die Lage im Iran unterschätzen.
Wir erinnern uns gerade an die Ankunft von 550 Tonnen Uran in Kanada aus einem nicht existierenden Atomprogramm von Saddam Hussein.
Trotzdem ist die Schau, die der Iran veranstaltet halt irgendwie drollig.
http://www.freerepublic.com/focus/news/2043210/posts?page=120#125
In Preußen gab es mal das Motto „mehr sein als scheinen“. Ist halt lange her und Preußen sowieso verboten.
Kann man seinen Augen trauen? Mit nichten! Mit gefälschten Bildern wird derzeit ja wieder einmal Politik gemacht. Der Iran veröffentlichte manipulierten Raketenfotos
Heute kann man nicht mehr voraussetzen, dass die Mehrheit der Parlamentarier einmal Uniform getragen hat. Daher dürfte auch nur einer Minderheit das Prinzip der Auftragstaktik bekannt sein. Dieses Beinhaltet in erster Linie, dass dem Soldaten ein Ziel vorgegeben wird und dieser das dann in eigener Verantwortung zu erreichen hat. Genau diese Taktik hat tatsächlich über mehr als zwei Jahrhunderte wesentlich zu den erstaunlichen militärischen Erfolgen deutscher Armeen beigetragen. Mittlerweile halten sich aber immer mehr Politiker für klüger als die Verantwortlichen vor Ort und befehlen quasi bis auf die taktische Ebene hinein. Erstaunlich, dass Rainer Arnold etwas von falschen Signalen faselt bei einem AWACS Einsatz. Es gibt Kulturkreise in denen nur festes Auftreten als Stärke wahrgenommen wird und zu Verhandlungsbereitschaft führt. Der Iran und Pakistan gehören dazu. Wenn Herr Nachtwei noch nicht festgestellt hat, dass die Sache, in die wir, bzw. in erster Linie unsere Soldaten, hineingeraten sind zufällig ein richtiger Krieg ist, kann er uns nur leid tun. Als Verteidigungsexperte taugt er dann allerdings nicht. Seine Aufgabe wäre es unseren Soldaten zu jeder Zeit alle Mittel zur Verfügung zu stellen, die sie zur Erfüllung ihres Auftrages und zur Minimierung ihres persönlichen Risikos benötigen. Beiden Herren kann man nur einen längeren Aufenthalt vor Ort in Afghanistan empfehlen um sich sachkundig zu machen. Alles andere ist reiner Populismus.
Nach langem Hin und Her kommt er nun doch endlich der Mowag EAGLE IV, wie von der Truppe gefordert. Bestellt wurden 198 Fahrzeuge, 20 sollen noch in diesem Jahr ausgeliefert werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Mowag_Eagle
Ein paar Anmerkungen sind notwendig. Das Fahrzeug ist als Patrouillenfahrzeug ausgelegt und wird vorerst die gepanzerten Wolf Versionen ergänzen, da die Stückzahlen nicht ausreichen um den Wolf zu ersetzen. Ob der gesamte Bedarf später mit dem EAGLE IV abgedeckt wird ist eine weitere Frage. Die deutsche Rüstungsindustrie hat hier fest geschlafen und kommt erst in 2009 mit dem Prototyp des AMPV heraus.
http://www.panzerbaer.de/helper/bw_gff_klasse_1_ampv-a.htm
Wie ich die deutsche Rüstungslobby einschätze wird sie sich mit den üblichen Drohungen von wegen Arbeitsplätzen etc. in der Politik durchsetzen. Ob dabei tatsächlich ein besseres Fahrzeug heraus kommt wage ich zu bezweifeln. Teurer wird es sicherlich werden.
Als Chassis für den EAGLE IV wurde das des Duro genommen. Davon haben wir immerhin ein Paar, die sich allerdings in AFG nicht bewährt haben.
Langsam nähern wir uns dann auch schon wieder der logistischen Todsünde des II. WK, der Typenvielfalt. Aus Kostengründen müssen alle Fahrzeuge bis zum bitteren Ende gefahren werden, was zu einem erstaunlichen Sammelsurium an Modellen geführt hat und weiter führen wird. Sicherlich ist die Logistik dank Computern heute schon deutlich besser aufgestellt, aber das grundsätzliche Problem der Ersatzteilversorgung und Bevorratung bleibt dennoch. Von der Ausbildung für Fahrer und Instler einmal ganz abgesehen. Nachschub wird in Zukunft eine echt aufregende Sache.
Unser Präsident Ernst-Reinhard Beck MdB hat uns unter dem Motto „Packen wir es an“ mit direkt 2 Präsidialbriefen beglückt.
Den ersten vergessen wir mal direkt, da es darin nur darum geht, dass wir unsere Arbeit machen sollen und unsere Vorgaben umsetzen sollen. Ok, der Mann war mal Lehrer.
In dem zweiten sollen wir uns dann zusätzlich um die Nachwuchsgewinnung für die Bundeswehr kümmern. Da fangen die Kempener natürlich schon an zu grinsen. Das haben wir schon vor vier Jahren erkannt und bei zwei Großveranstaltungen, die sich ja wohl echt gewaschen hatten, auch umgesetzt.
Aber gut, unser Präsident ist ja auch MdB und in unseren Parlamenten ist es Tradition, auch ohne Erlass, dass man reagiert, wenn der Zug schon abgefahren ist.
Stopfen! Natürlich kenne ich Herrn Beck nicht persönlich und habe meine geliebten Vorurteile abgeladen. Es ist nicht ganz persönlich aber gewiss ein bisschen, da bei solchen flotten Geschichten immer wieder der Verdacht auftaucht, dass ein Großkopferter die Basis nicht mehr kennt und was viel schlimmer ist, wahrscheinlich die falschen Berater hat.