Da es als offene Drohung gedacht war, haben sich die Israelis auch gar nicht erst die Mühe der Geheimhaltung gemacht. Es geht um das Luftmanöver der israelischen Luftwaffe über dem Mittelmeer, bei dem ein Luftangriff auf iranische Atomanlagen geübt wurde. Sofort befindet sich die Gutmenschengilde wieder in Aufruhr. Fakt ist aber nun mal, dass der iranische Präsident und Mitglieder seiner Regierung fortlaufend Israel drohen. Fakt ist auch, dass die tollen Gespräche der EU mit diesem totalitären System überhaupt nichts gebracht haben. Wer glaubt, dass der Iran nicht an der Bombe bastelt glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. Die von Israel betretene Eskalationsstufe ist wahrscheinlich noch nicht die ultimative Warnung, wird von dem Mullahregime aber sicherlich ernster genommen als die Diplomatenherden der EU und trägt so am ehesten zu einem Einlenken des Iran bei. Denn ein erfolgreicher israelischer Angriff auf den Iran würde auch das Ende des Terrorregimes bedeuten. Einmal mehr der Beweis, dass frei nach Clausewitz, der Krieg als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, durchaus Sinn machen kann. Jedenfalls besser als nach endlosen Verhandlungen vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden, indem der Iran dann die Bombe hat.