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 Am 28.02.2008 fand im Kolpinghaus in Kempen um 19Uhr unser öffentlicher RK-Vortrag zum Thema Afghanistan statt. Dabei wurden speziell drei Themenbereiche abgedeckt.

Unser Vorsitzender Peter Müller eröffnete den Vortrag mit einer allgemeinen militär-politischen Einführung. In dieser knappen Stunde wurde den Teilnehmern das Land, die Lage und die aktuelle Situation näher gebracht.

Ein weiterer Referent war Reservist Hans Riskes der aus persönlichen Erfahrungen aus 2007 berichten konnte.Er war dort in der Einsatzwehrverwaltung und zivil-militärischen Zusammenarbeit eingesetzt und ging vor allem auf die gesellschafts- und landestypischen Faktoren ein und konnte durch eine üppige Zahl von Bildern via Powerpoint den Zuhörern das Land und die Aufgaben in seinem Bereich näher bringen.

Abschliessend referierte dann noch Reservist Oliver Horten der auch schon aus Erfahrung vor Ort berichten konnte als er im Rahmen des Sanitätskontingentes die Versorgung und Koordination aller diesbezüglicher Aufgabenfelder Einsätze in der von der Bundeswehr verwalteten Nordprovinz leitete.Er gab durch interessante Bilder einen guten Überblick der Aufgaben, dem Leben und dem Auftrag der ISAF-Kontingente am Beispiel der Bundeswehr.

Insgesamt zählte der Vortrag 20 Zuhörer von denen 13 Reservisten vor Ort waren.Zu manch einem anderen Vortrag eine erfreuliche Steigerung die Mut macht solche Veranstaltungen wieder anzubieten und zu bewerben. Ein Vortrag zum aktuellen Thema Kosovo bietet sich schon am Horrizont an…dieser Brandherd wird uns sicher, wie auch Afghanistan, noch längere Zeit beschäftigen.

Um 22: 15 nach genau 3 Stunden und 15 Minuten beendeten wir den informativen und interessanten Abend. Ein Dank an alle die dabei waren….



2 Responses to “Rückblende : Afghanistan-Vortrag”
  1. 1
    alend Says:
    00:19

    Nicht nur nach einem Tag Bedenkzeit….und nach den wirklich guten Vortägen im Rahmen der RK im Kolpinghaus….nein..ich bleibe dabei… der Einsatz in Afghanistan bringt uns nicht weiter….im Gegenteil…mittelfristig wird er uns schaden. Wieso und warum…da können wir hier eine Gruppe aufmachen…nur… “gewinnen” werden wir das im Rahmen der Nato nicht und niemals ! Wenn überhaupt….müsste sich die intern.Gemeinschaft bzw.die Nato auf Pakistans Westen konzentrieren…wo man ja heute weiss das von dort der Nachwuchs der Taliban kommt..und auch die Ideologie. Wenn Pakistan unbefleckt bleibt…ist ALLE (!) Mühe in Afghanistan…letztlich…egal wie lange…VÖLLIG UMSONST !

  2. 2
    pmueller Says:
    12:58

    Es geht nicht um die Frage, ob wir uns engagieren wollen oder nicht. Wir sind nun schon einmal da und es stellt sich eher die Frage mit welchen Folgen zu rechnen ist, wenn wir uns einfach zurück ziehen. Diese halte ich gelinde gesagt für katastrophal, weshalb sich für mich direkt die nächste Frage ergibt, wie wir den Einsatz erfolgreich beenden können.
    Der sicherste Weg wäre ein stärkeres militärisches Engagement um ein sicheres Umfeld zu schaffen, in dem dann Aufbauarbeit geleistet werden kann und auch die ANA soweit ausgebildet werden kann, dass sie alleine mit den Taliban fertig wird. Das ist die einzige Variante, die uns das Gesicht wahren läßt und einen Abzug in einem überschaubaren Zeitraum ermöglicht.

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