Natürlich lässt sich über Geschmack nicht streiten, wohl aber lästern. Dieses Schicksal steht dem neuen Film von Sylvester Stallone garantiert bevor. Schon aus Prinzip. Unabhängig von der Qualität des Films und dem persönlichen Geschmack sollte man sich ihn dennoch ansehen. Und zwar aus politischen Gründen. Entscheidend dafür ist die Entstehungsgeschichte des Films. Sylvester Stallone hatte sich bei der UNO und bei Soldiers of Fortune erkundigt in welchem Land die Menschenrechte am offensichtlichsten verletzt werden, ohne dass darüber berichtet wird. Die einhellige Antwort war Birma. Die dortige Opposition freut sich über den Film, weil er ihre Probleme endlich einmal in den Focus der Weltöffentlichkeit bringt. So gesehen ist der Film hochpolitisch und die gezeigten Szenen entsprechen mit ziemlicher Sicherheit auch der traurigen Realität. Wenn unsere Politiker also schon nicht reagieren sollten wir wenigstens den Film besuchen und damit unsere Solidarität zeigen.
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 Am 28.02.2008 fand im Kolpinghaus in Kempen um 19Uhr unser öffentlicher RK-Vortrag zum Thema Afghanistan statt. Dabei wurden speziell drei Themenbereiche abgedeckt.
Unser Vorsitzender Peter Müller eröffnete den Vortrag mit einer allgemeinen militär-politischen Einführung. In dieser knappen Stunde wurde den Teilnehmern das Land, die Lage und die aktuelle Situation näher gebracht.
Ein weiterer Referent war Reservist Hans Riskes der aus persönlichen Erfahrungen aus 2007 berichten konnte.Er war dort in der Einsatzwehrverwaltung und zivil-militärischen Zusammenarbeit eingesetzt und ging vor allem auf die gesellschafts- und landestypischen Faktoren ein und konnte durch eine üppige Zahl von Bildern via Powerpoint den Zuhörern das Land und die Aufgaben in seinem Bereich näher bringen.
Abschliessend referierte dann noch Reservist Oliver Horten der auch schon aus Erfahrung vor Ort berichten konnte als er im Rahmen des Sanitätskontingentes die Versorgung und Koordination aller diesbezüglicher Aufgabenfelder Einsätze in der von der Bundeswehr verwalteten Nordprovinz leitete.Er gab durch interessante Bilder einen guten Überblick der Aufgaben, dem Leben und dem Auftrag der ISAF-Kontingente am Beispiel der Bundeswehr.
Insgesamt zählte der Vortrag 20 Zuhörer von denen 13 Reservisten vor Ort waren.Zu manch einem anderen Vortrag eine erfreuliche Steigerung die Mut macht solche Veranstaltungen wieder anzubieten und zu bewerben. Ein Vortrag zum aktuellen Thema Kosovo bietet sich schon am Horrizont an…dieser Brandherd wird uns sicher, wie auch Afghanistan, noch längere Zeit beschäftigen.
Um 22: 15 nach genau 3 Stunden und 15 Minuten beendeten wir den informativen und interessanten Abend. Ein Dank an alle die dabei waren….