Ich will gar nicht mal in die grundsetzliche Diskussion um die Feinstaubplaketten in einigen Stadtzonen Deutschlands gehen. Ich will nur mal am Beispiel Köln meine Meinung dazu sagen. Da wird ein recht grosser Bezirk zur Umweltzone erklärt ohne auf die Bedürfnisse des einzelnen Bürgers zu achten. Ich allein kenne 4 Personen und/oder Haushalte die Autos ihr eigen nennen die diese Bestimmung bis zum Juni 2008 nicht verwirklichen können da sie ausgerechnet in dieser Zone wohnen.Heisst : sie müssen sich von ihren Autos trennen und werden nicht gefragt ob sie sich ein neues Modell leisten können. Problem nur : sie sind bisher und wohl auch weiterhin auf das Auto angewiesen…und eine weitere Preiserhöhung für Bus und Bahn steht ja laut Herrn Mehdorn schon “ante portas”.
Auf der anderen Seite wird diskutiert ob der Freizeitpark Köln-Brühl (Fantasialand) um ein gutes (grosses) Stück Naturschutzgebiet erweitert wird inkl.Rodungen und Eingriff in eben diese Biosphäre. Hallo? Wir sprechen über eine Entfernung von +/- 25 km !!! Hier wird auf “Umwelt” gemacht und dort soll ein Naturschutzgebiet zu Gunsten des wirtschaftlichen Profites fallen ? Das passt in meinen Augen nicht zusammen ! Vielleicht sollten die “Herren Politiker” auch mal an IHRER Basis anfangen und ihre Flug-und Fahrbereitschaft zwischen Bonn-Berlin und Berlin-Brüssel/Stassburg einschränken um mal nur einen Punkt zu nennen.Warum braucht ein Staat zwei “Bundesstädte” und warum ein Europa zwei Sitzungsstädte ? Und warum macht man überhaupt Arbeitsmarktpolitik wenn man zwei Schritte nach vorn und gleichzeitig drei zurück macht ? Die Leute die ich kenne müssen, wenn sich nicht noch etwas ändert, nämlich aus Köln, sprich mindestens aus der “Umweltzone” wegziehen damit sie sich ihr Auto noch leisten können…welches sie brauchen um eben die Steuern einzutreiben nach denen der Staat so her ist.Es geht hier nicht um 5 oder 10 Euro…aber wenn man die Masse sieht wo es immer teuerer wird…kann es einem…mindestens immer den betreffenden Personen…schon arg auf den Sa*k gehen was da so beschlossen wird !
14:22
Der springende Punkt bei der Feinstaubplakette ist doch wohl, dass der Feinstaub im wesentlichen Wetterbedingt auftritt. Im letzten Jahr wurden in ausnahmslos allen deutschen Großstädten die Grenzwerte mit Abstand nicht erreicht. Aber Aktionismus muss sein. Deshalb gibt es die Umweltzonen trotzdem. Auch wenn sie keinen Sinn mehr erfüllen.