Nun wird fröhlich auf der FPÖ Politikerin Susanne Winter rumgehackt. Ihre Behauptung, dass der Religionsgründer Mohammed den Koran in epileptischen Anfällen geschrieben hat ist eine klare Entgleisung. Die Kritik an ihren anderen Aussagen zeigt aber eine seltsame Moral ihrer Kritiker. Kein Zweifel, selbst im bis zur Selbstaufgabe toleranten Deutschland würde ein Mann, der Geschlechtsverkehr mit einer Neunjährigen hatte, wegen sexuellen Missbrauchs bestraft. Dass der islamische Kulturkreis da flexibler ist, ist auch nicht neu. Es ist noch nicht lange her, dass der Iran auf  Druck das gesetzliche Mindestalter für Hochzeiten bei Mädchen von 9 auf 12 Jahre erhöht hat. Gerade mal am 18. Dezember 2007 veröffentlichte die RP das UNICEF Foto des Jahres, das die 11 jährige Ghulan mit ihrem 40 jährigen Bräutigam Mohammed zeigt. Es wäre verlogen zu behaupten, dies hätte lediglich mit afghanischen Traditionen zu tun und nichts mit dem Islam. Natürlich sind die Aussagen von Frau Winter populistisch, aber das sind die der hiesigen Politiker auch. Also kein Grund sich nicht einmal mit dem eigentlichen Problem zu beschäftigen.
Leserbrief an die Rheinische Post.
Nun ist das Thema Jugendgewalt an die Öffentlichkeit gekommen. Nein, dies ist kein Verdienst der Wahlkämpfers Roland Koch sondern das Ergebnis einer Entwicklung, die sich beim besten Willen nicht mehr ignorieren ließ. Roland Koch hat lediglich die Gunst der Stunde genutzt und an die Spitze der vorherrschenden Volksmeinung gesetzt. Auch ihm wollen wir nicht unterstellen, dass er wirklich aus Überzeugung handelt statt aus politischem Kalkül.
Die wahren Hintergründe liegen aber trotzdem noch nicht auf dem Tisch. Gerne wird, besonders im linken Lager, wozu ich mittlerweile die Grünen zähle, von Perspektivlosigkeit und mangelnden Chancen schwadroniert. Dabei handelt es wieder einmal um eine dieser oberflächlichen Interpretationen. Letztendlich handelt es sich dabei jedoch, und dies würde die Betroffenen überraschen, um ein Zeichen von blinder Intoleranz.
Schnell gesagt aber schwer zu erklären. Zwar kennen die Gutmeinenden und vorgeblich toleranten den Begriff Kulturkreis, können in der Praxis aber wenig mit ihm anfangen, weshalb sie ihre und eigentlich unser aller Wertvorstellungen und Maßstäbe auch allen Migranten unterstellen.
In vielen Fällen ist das auch legitim. Nur im Vergleich der Migrantengruppen fallen drastische Unterschiede auf. Wieso sind in unseren Kriminalitätsstatistiken Chinesen, Inder, Portugiesen, Spanier, Thailänder, Vietnamesen ja selbst Italiener nicht als Gruppen augenfällig vertreten? Einsamer Spitzenreiter sind schon seit Jahren immer Personen aus dem islamisch- arabischen Raum. Man mag diese Feststellung rassistisch finden oder nicht, aber man muss sie nun einmal zur Kenntnis nehmen, da sonst eine Analyse und Lösung nicht möglich sind.
Als erstes muss man einmal akzeptieren, dass andere Gesellschaften andere Werte haben, ohne dies tatsächlich zu bewerten. Immerhin haben sich diese Systeme bis heute erhalten und erfüllen anscheinend für ihre Mitglieder ihren Zweck. Einmal ganz unabhängig davon, ob wir diese gut finden oder nicht.
Es gilt also die Werte der deutschen, wenn nicht sogar westlichen Problemgruppe, zu identifizieren und deren Kompatibilität mit unseren Werten zu prüfen. Manch einer mag sich darüber echauffieren, dass ich den islamisch-arabischen Bevölkerungsanteil als Problemgruppe bezeichne, aber die Kriminalitätsstatik lässt in dieser Beziehung keine Zweifel zu.
Die wesentlichen Unterschiede in den Wertvorstellungen sind im Islam begründet. Der Koran ist in einer Zeit andauernder Kriege entstanden. Wer ihn als Vorbild hat, wird Gewalt zwangsläufig anders bewerten als ein säkularisierter Christ. Daher gelten im islamisch-arabischen Kulturkreis Kraft, Stärke und Mut mehr als Bildung. Saddam Hussein, als Beispiel aus der neueren Geschichte, galt nicht wegen musischen Begabung als großer Mann sondern weil er während einer Konferenz z.B. einen seiner Minister über den Haufen schoss. Proteste aus der arabischen Welt gab es deshalb nicht, sondern Respekt.
Wenn also physische Durchsetzungsfähigkeit in der sozialen Umgebung eher zu Anerkennung führen als schulische Bildung, landet man in den industrialisierten westlichen Gesellschaften automatisch am untersten Ende der sozialen Leiter.
Verstärkt wird dieser Trend dann noch durch die Rolle der Frau. In dem nicht islamischen Teil der deutschen Gesellschaft ist es Usus, dass die Frau zumindest in Teilzeit mitarbeitet. Auch hier sind die Statistiken eindeutig. Familien, in denen die Frau zu Haus bleiben kann sind heute eine verschwindend kleine Minderheit. Zumindest, wenn man sich noch etwas leisten will.
In den islamisch-arabischen Gesellschaften hat Bildung schon bei Männern einen niedrigen Stellenwert und ist für Frauen wenn nicht sogar verboten zumindest unerwünscht. Damit schließt sich für diese Gruppierung in westlichen Ländern schon der Teufelskreis. Der weitere Weg ist klar. Für den wenig gebildeten Alleinverdiener lohnt sich arbeiten nicht und der Weg in die soziale Hängematte ist kurz. Erschwerend kommt hinzu, dass viele mit westlicher Fürsorge immer noch besser leben als in ihren Herkunftsländern.
Aus solchen Situationen heraus bildet sich gar kein sozialer Sprengstoff sondern ein Problem, dass bislang noch gar nicht so genannt wurde. Wir kennen es aber schon aus unseren eigenen Reihen. Jahrelang lebten die Nachbarn friedlich zusammen und plötzlich gehen sie aufeinander los. Kaum, dass sie in den Ruhestand gegangen sind. Stichwort Maschendrahtzaun. Das ignorierte Problem ist schlicht Langeweile. Der Mensch braucht einen gewissen Stress und wenn er nicht natürlich durch Forderungen des täglichen Lebens kommt macht man ihn sich selber. Wenn damit auch noch soziales Prestige und Beute wie beim Abzocken und anderen Varianten von Überfallen verbunden ist umso besser.
Wie sagte Alaattin Kaymak in der Sendung „Hart aber fair“ so schön: „es ist ja eigentlich alles gegeben an Möglichkeiten, man muss sie nur ein bisschen selber suchen…“ Was aber, wenn einer gar nicht suchen will? Es sieht vielmehr danach aus, dass die angeblichen Opfer unserer Gesellschaft die Täter sind. Zwingen können und wollen wir niemand sein Schicksal zu verbessern.
Aber wird ein solches Schicksal in Abhängigkeit vom Wohlfahrtsstaat überhaupt als negativ empfunden? Zumindest materiell ist es besser als in den meisten Herkunftsländern. Und moralisch? Dazu sollte man sich die Mühe machen ein bisschen in den Koran und in die Geschichte zu schauen. Im Islam war es schon immer normal andere für sich arbeiten zu lassen. Nicht neu und immer noch aktuell. Selbst im Irak muss die christliche Bevölkerung schon wieder Kopfsteuern bezahlen. Selbst während man sich von christlichen Armeen beschützen lässt.
Das Leben auf, nach unseren Maßstäben, niedrigstem Niveau in Deutschland wird auch nicht als Dauerzustand betrachtet. Demografisch sieht sich der Islam längst auf dem Vormarsch. Die wachsende Zahl der islamischen Vertretungen und Moscheen belegen dies. Die gestellten Forderungen, und eigentlich auch die Zahl der Interessenvertreter, lassen keinen Zweifel, dass es gar nicht um Integration geht. Wenn die Mehrheitsverhältnisse passen wird es dann richtig interessant.
Und die Jugendgewalt? Sie ist ein Vorzeichen sich ändernder Mehrheiten. Das Ergebnis, wenn man nicht rechtzeitig und konsequent für die eigenen Werte eintritt.