Genau genommen stellt die Forderung nach Mindestlöhnen und auch höherem Arbeitslosengeld ja ein Armutszeugnis für unsere Politiker aus. Wieder einmal geht es lediglich um Umverteilung. Würden sie endlich einmal ihre Hausaufgaben machen, gäbe es so viel Arbeitsangebote, dass die Arbeitnehmer sich nicht erpressen lassen müssten. Diese komfortabel Situation gab es in den 60er Jahren schon einmal, da hat der Arbeiter sofort gekündigt und am nächsten Tag woanders zu besseren Konditionen angefangen. Ohne Gewerkschaften, ohne Agentur für Arbeit usw. Das scheint aber nicht mehr Ziel der Politik zu sein.

Peter Müller
Seidenstrasse 3
47906 Kempen

Leserbrief an die Rheinische Post.