Die Weltklimakonferenz in Bali demonstriert am deutlichsten die Perversion der Klimadebatte. Knapp 14.000 Experten sind also ans Ende der Welt geflogen um über den Klimawandel zu diskutieren. Böse Buben haben auch direkt ausgerechnet, wie viel Tonnen CO2 zusätzlich dabei produziert wird. Egal ob das Ergebnis nun stimmt oder nicht, es beweist, dass die Lage so ernst nicht sein kann, sonst hätte man sich diesen Zinnober erspart.

Deutschland, mit Ritter Sigmar Gabriel an der Spitze wollte wieder versuchen auch weltweit den Vorreiter in Sachen Einsparungen zu machen. Man kann lange drum rum reden oder es kurz machen, das Vorhaben ist gescheitert. Der Welt ist der deutsche CO2 Einsparungsfanatismus einfach zu teuer.

Irgendwie stimmt das dann doch misstrauisch. Bei der Güterabwägung sind allen anderen Ländern also das Bruttosozialprodukt wichtiger als die Rettung der Welt. Oder ist die Lage vielleicht doch nicht so dramatisch und es will nur keiner laut sagen?

Zwar haben wir keinen Friedensnobelpreis für den Klimaschutz bekommen und überhaupt sind naturwissenschaftliche Nobelpreise eher Mangelware, doch gerade beim Klima wissen wir alles besser. Dagegen heimsen die klimakillenden USA ständig neue Preise ein, oft genug durch deutsche Forscher, denen das Leben hier zu schwer gemacht wurde. Und wieso kommt ausgerechnet aus dem Land, das den IPCC beherbergt, die meiste und fundierteste Kritik an den Katastrophenberichten? Es wird nicht daran liegen, dass alle von Ölkonzernen bezahlt werden, sondern eher daran, dass die Forscher dort sich nicht dem politischen Druck beugen.

Die Wahrheit dürfte also sein, dass hier ein grandioser Schwindel auf Kosten der Steuerzahler betrieben wird.

Peter Müller
Seidenstrasse 3
47906 Kempen

Leserbrief an die Rheinische Post.



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