Gerade können wir wieder beobachten, wie sich die deutsche Presse daran weidet den amerikanischen Präsidenten Bush ob seiner mäßigen Kritik am pakistanischen Präsidenten Musharraf zu schelten.
Verwundern tut dies nicht, denn die Kritiker sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit so blöd, für wie sie Bush halten.
Hat Musharraf die Intention sein Land in die Demokratie zu führen? Natürlich nicht, niemand in dieser Region tut das, schon gar nicht die islamischen Staaten. Überall wird fröhlich gefoltert, unterdrückt und gemordet. Die Kritiker Bushs könnten ja mal versuchen mit Oppositionellen im Iran, Saudi Arabien oder Ägypten zu sprechen. Da aber halten sie alle den Mund.
Es lohnt sich also nicht ausgerechnet in Pakistan den Moralapostel zu spielen. Ein Blick auf die Alternativen genügt. Die stärkste Macht in Pakistan dürfte derzeit das islamistische Lager sein. Die säkulare demokratische Opposition hat gegen die radikalen Islamisten nicht den Hauch einer Chance. Ihr Untergang wäre lediglich eine Frage der Zeit, wenn der Westen nicht noch ein zweites Afghanistan eröffnen wollte, was sehr unwahrscheinlich ist, da die militärischen Kräfte dafür fehlen. Oder sieht jemand Kanzlerin Merkel gerade die Bundeswehr mobilisieren um in Islamabad eine demokratische Regierung zu schützen?
Der Sturz Musharrafs und eine Machtübernahme durch die Islamisten hätten aber weltweite Folgen. Dem islamischen Terror stände zum ersten Mal ein sicherer, nämlich durch Atomwaffen geschützter Staat zu Verfügung. In der Praxis eine feste Ausbildungs- und Logistikbasis. So wie es Afghanistan vor dem Eingreifen der USA war, nur ohne Atomschirm. Wem das egal ist, der muss mindestens 95 Jahre alt sein.
Frau Dr. Nargess Eskandari-Grünberg (Integrationspolitische Sprecherin der Grünen in Frankfurt) hat bei einer Sitzung des Ausschusses Bildung in Integration im Frankfurter Römer am 06. 11.2007 bei einer Anhörung zum geplanten Moscheeneubau im Stadtteil Hausen tatsächlich folgenden Spruch losgelassen: “Migration in Frankfurt ist eine Tatsache, wenn Ihnen das nicht passt, müssen Sie woanders hinziehen !”
Folgend meine Antwort darauf:
Sehr geehrte Frau Dr. Eskandari-Grünberg,
in der Frankfurter Rundschau war zu lesen, dass Sie während eines Bürgerforums in etwa gesagt haben “Migration in Frankfurt ist eine Tatsache, wenn Ihnen das nicht passt, müssen Sie woanders hinziehen !”
Sicherlich haben Sie dazu schon viele Reaktionen bekommen und die wenigsten dürften positiv gewesen sein. Dennoch möchte ich mir einige Anmerkungen dazu erlauben.
Der Website des Roemer ist zu entnehmen, dass Sie in Teheran aufgewachsen sind. Deshalb gehe ich einmal davon aus, dass Sie persönliche Erfahrung mit dem praktischen Leben im Islam gemacht haben. Wenn dies so ist, werden Sie mir auch zustimmen, dass es deutliche Unterschiede zu unserem Grundgesetz gibt, das auf den allgemeinen Menschenrechten basiert. Der Islam ist keine Religion in unserem westlichen Sinne sondern ein Gesellschaftsmodell mit deutlich totalitären Zügen. Seit dem III. Reich und der DDR kennen wir Deutsche uns damit ganz gut aus und können dies beurteilen. Gerade als Frau verwundert mich Ihr Engagement für eine Moschee, über der doch immer der Geist der Scharia schwebt. Sollte sich dieses islamische Gesetzt aufgrund von Mehrheitsverhältnissen durchsetzen, würde das gerade für Sie drastische persönliche Konsequenzen zur Folge haben. Ihre politische Karriere wäre beendet und sie müssten Kopftuch tragen. Ihr Doppelname deutet darauf hin, dass Sie einen Deutschen geheiratet haben. Wenn dieser also Christ ist, könnte diese Verbindung, bei entsprechender Anwendung des Korans, eine ziemlich empfindliche Strafe nach sich ziehen.
Viel schwerer wiegt aber die Entwicklung in Deutschland, der Sie und auch Ihre Partei damit Vorschub leisten. In dem Forum haben Sie sicherlich bemerkt, dass sich dort nicht die rechtsextreme Szene versammelt hatte sondern die Normalbürger. Ein deutliches Zeichen dafür, dass Multikulti und Einwanderung überspannt wurden, denn in Deutschland findet keine Revolution in Parks statt, weil das Betreten des Rasens verboten ist. Wenn einfache Bürger anfangen sich zu engagieren wird die Straße auch für extreme Kräfte frei, sofern ihre Ziele identisch sind. Man muss kein Prophet sein um zu wissen was kommt, aber man braucht schon etwas Menschenkenntnis, die Sie haben sollten und man muss die Deutschen kennen, was Ihnen allerdings schwerlich möglich ist. Dabei spreche ich nicht von den Deutschen, wie sie in den Medien auftreten und von Moslems auch gerne als dekadent betrachtet werden. Gemeint sind die Deutschen, deren Vorfahren den 30 jährigen Krieg überstanden haben, den 7 jährigen Krieg, die napoleonische Zeit, den I. Weltkrieg und auch den II. Weltkrieg. Es geht um die noch schweigende Mehrheit, um die sich die politische Kaste nie kümmert und zu der sie keinen Bezug hat. Bis es mal wieder zu spät ist. Bei der nächsten Kristallnacht werden die Moscheen brennen. Wahrscheinlich werden nur wenige zur Tat schreiten, aber die Mehrheit wird mit Schadenfreude zuschauen und es nicht verhindern. Erinnern Sie sich an Rostock? So wird es kommen, wenn Sie und Ihre Gesinnungsgenossen so weitermachen.
Leider kann ich es nicht verhindern, es liegt auch in Ihren Händen Deutschland diese Schande zu ersparen.
Peter Müller