Wie denn die Spezialisten immer an das Wort des Jahres war mir schon immer ein Geheimnis. Für dieses Jahr habe ich aber schon zwei Kandidaten im Visier: nachhaltig und ganzheitlich.
Keine anderen Begriffe wurden von Presse und Politik so oft missbraucht… ich meine natürlich benutzt, wie diese. Dabei wurde kein Politikfeld vom Artenvielfalt bis zum Zentralabitur ausgelassen.
Da stellt sich natürlich die Frage, warum diese Wörter sich solcher Beliebtheit erfreuen. Vermutlich liegt es daran, dass sie völlig dem Zeitgeist entsprechen. Im ersten Augenblick hören sie sich überaus positiv an. Nachhaltig ist doch etwas Dauerhaftes, was dem menschlichen Bedürfnis nach Sicherheit und Planbarkeit entgegen kommt. Und ganzheitlich vermittelt das Gefühl, dass alle Belange und Aspekte berücksichtigt wurden. Einfach schön und der entscheidende Vorteil ist auch noch, dass beide Begriffe so schwammig sind. Des modernen Menschen bevorzugter Stil ist es nämlich sich nicht festzulegen. Diesem Bedarf kommen beide Wörter in Gänze nach. Einfach toll, nur schade, dass ich sie langsam nicht mehr hören kann.
Für das Unwort des Jahres habe ich leider nur einen Kandidaten: Hassprediger. Auch dieser Begriff wurde mittlerweile von jedem für jeden benutzt. Zuerst richtiger Weise für fundamentalistische Imame und mittlerweile auch für deutsche Bischöfe. Die ursprünglich korrekte Formulierung wurde leider durch vielfältigen Missbrauch derartig verwässert, dass die gemeinten Adressaten dadurch kaum noch getroffen werden. Damit hat dieses Wort seinen Sinn verloren und ist überflüssig geworden. Also erster Platz für das Un(ötigste)wort des Jahres.
Folgenden Brief habe ich an unsere werte Frau Merkel geschrieben:
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
wohl wissend, dass ich mich selber zum Don Quichotte mache, schreibe ich Ihnen heute, damit meine Kinder nicht eines Tages zu mir sagen können: Du hast es doch gewusst, warum hast Du nichts getan.
Es ist eine Binsenweisheit, dass sich das Klima wandelt. Dies tut es, seitdem die Erde ihre Atmosphäre gebildet hat und damit zum ersten Mal Wetter stattfinden konnte.
Mit Fassungslosigkeit habe ich beobachtet, wie Sie auf den Zug der Klimapaniker aufgesprungen sind. Von Ihnen, als Bundeskanzlerin, habe ich mehr Bedacht und Vorsicht erwartet und die Anhörung unterschiedlicher Standpunkte. So wie Sie agieren entsteht der Eindruck, dass Sie sich einseitig durch den von Ihnen anscheinend sehr geschätzten Professor Rahmsdorf beraten lassen. Der Name Georg Delisle, Geophysiker bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover, scheint Ihnen dagegen völlig unbekannt zu sein. Dessen Darstellungen orientieren sich sichtbar an wissenschaftlichen Ergebnissen und weniger an Weltuntergangsmodellen.
Es ist doch einfach bezeichnend, wenn der britische Richter Michael Burton die Verbreitung von Al Gore’s film „An Inconvenient Truth“ an den Grundschulen in England und Wales verbietet, selbst wenn dieser dafür einen Oskar und einen Nobelpreis bekommen hat. Als Begründung führt er an, dass der Film neun eklatante wissenschaftliche Fehler enthalte und kein wissenschaftlicher Dokumentarfilm sei sonder ein rein politischer.
Besonders interessieren würde mich in diesem Zusammenhang auch Ihre Position gegenüber dem Präsidenten der Tschechischen Republik, Vaclav Klaus, der dazu ein sehr lesenswertes Buch geschrieben hat. Es spricht für sein Format und sein Demokratieverständnis, dass er sich nicht vom Mainstream mundtot machen lässt.Â
Wenn wir aus der Debatte, die immer mehr einem Glaubenskrieg ähnelt, einmal die Luft rauslassen und uns mit den Fakten beschäftigen, bleibt eigentlich nur der Schluss, dass absolut niemand auch nur annähernd etwas gesichert voraussagen kann. Sicher scheint aber, dass die Rolle des Menschen und damit des CO2 nur eine marginale Rolle beim Klimawandel spielt. Wobei das Interessante dabei ist, dass nicht einmal klar ist, ob sich die Temperaturen auf der Nordhalbkugel nach oben oder nach unten bewegen werden. Bekannt ist aber, dass sich das Klima auf der Südhalbkugel immer entgegengesetzt entwickelt, weshalb der Begriff global zumindest in Bezug auf das Klima falsch sein dürfte.
Nun wäre dies kein Problem, wenn nicht irrsinnige Summen in den sinnlosen Versuch investiert würden, das Klima bei bestimmten Temperaturen quasi festzunageln. Vielfach werden in übertriebener Eile auch noch Steuergelder in falsche Lösungen investiert. Erst ganz langsam macht sich die Erkenntnis breit, dass Windkraftanlagen nicht nur ökonomischer Irrsinn sind, sondern durch bisher völlig unterschätzten Vogelschlag auch noch die Fauna nachhaltig verändert wird. Um es einmal plastisch auszudrücken, 20% regenerative Energien in Deutschland wird wohl kein Seeadler mehr erleben. Mit weiteren Informationen zum Thema kann Ihnen sicherlich Herr Prof. Dr. Matthias Freude, Präsident des Landesumweltamts Brandenburg, dienen. So kann man natürlich auch in die Geschichte eingehen.
Kein Zweifel besteht darüber, dass die Klimadiskussion auch ihre guten Seiten hat. Energiesparen und vernünftiger Umgang mit Ressourcen verringert die Abhängigkeit von den Lieferländern. Unverantwortlich ist es aber, den Schwerpunkt auf ein Thema zu legen, von dem niemand weiß ob es wirklich ein Problem wird, während an anderer Stelle die finanziellen Mittel fehlen um schon vorhandene Missstände zu beseitigen.
Die Mehrkosten, die Ihre Klimapolitik für mich mit sich bringt, gehen zu Lasten der Ausbildung für meine Kinder und meiner privaten Altersvorsorge. Der Kampf gegen den Klimawandel ist so sinnvoll wie ein Abwehrsystem gegen Meteoriteneinschläge. Bitte prüfen Sie doch einmal differenziert die Sachlage und überdenken dann Ihren politischen Kurs, denn lange wird das so nicht mehr gut gehen können.
Folgende Antwort habe ich darauf erhalten:
Sehr geehrter Herr Müller,
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat mich gebeten, Ihnen den Eingang Ihres Schreibens vom 15. Oktober 2007 zu bestätigen.
Ihre Ausführungen und Ihre kritischen Bemerkungen wurden hier aufmerksam zur Kenntnis genommen.
Für die Bundeskanzlerin sind Zuschriften, wie Ihre, wertvolle Orientierungshilfen. Alle Hinweise werden daher soweit wie möglich in die Arbeit einbezogen.
Kommentar:
Üblicherweise werden Antworten natürlich nicht von den Häuptlingen geschrieben, was aus zeitlichen Gründen einfach nicht geht. Es fällt jedoch schon auf, dass es sich um ein Standardabwimmelungsschreiben handelt. Auf die Sachlage wurde nicht eingegangen, wobei man meinen Brief der Zuständigkeit halber durchaus an das Umweltministerium hätte weiterleiten können.
Ein böse Interpretation wäre jetzt, dass Briefe wie meiner in den Ablagekorb „Contra“ kommen. Sobald sich eine Mehrheit für Contra abzeichnet wird die Politik geändert, da man ja auf Mehrheiten angewiesen ist um an der Macht zu bleiben. Anders wäre auch nicht zu verstehen, dass mein Brief eine „wertvolle Orientierungshilfe“ darstellt, denn wenn der Kanzlerin fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse zur Verfügung ständen, könnte sie darauf verweisen und auf meine Meinung verzichten.
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Achtung! Achtung! Krefelder-Reservisten im Radio. 07. November 2007 19:00 Uhr auf Welle Niederrhein. UKW 87,7 und 100,6 über Antenne. 95,25 MHz Kabel. Â
Internet: http://www.welle-niederrhein.de/hoeren/
Sehr geehrter Herr Schütz,
der oben genannte Artikel wurde, wie ich vermute von Ihnen geschrieben. Da Sie bei dem Interview auf die Aussagen von Herrn Emmerich angewiesen waren, und diese der Natur der Sache entsprechend, sagen wir mal „selektiv“ waren, biete ich Ihnen meinen folgenden Leserbrief an.
Zur Ergänzung noch der Link zu einer wichtigen Quelle meiner Aussagen: http://www.wattenrat.de/wind/wind57.htm
Es geht mir vor allem darum, dass endlich rein populistische Projekte erkannt und eingestellt werden und wieder Geld für wirklichen Umweltschutz übrig ist.
Peter Müller
Seidenstrasse 3
47906 Kempen
Tel. 02151 8196128
Die beiden neuen Windkraftanlagen nördlich der B509 sind mitnichten der Einstieg in erneuerbare Energie im großen Stil, wie Dr. Rumphorst behauptet, sondern erst einmal ein großer Griff in die Haushaltskassen der Verbraucher. Die Firma NATENCO ist kein Wohlfahrtsunternehmen sondern Tochter von Financial Consulting, der es knallhart um Gewinne geht, in diesem Fall dank Erneuerbarem Energiegesetz auf Kosten der Bürger. In wieweit der Steuerzahler schon beim Bau der Anlagen durch Fördermittle beteiligt war ist mir nicht bekannt, doch in den ersten 5 Jahren stehen der NATENCO laut EEG 9,1 Cent pro kw/h zu. Macht bei 5,5 Mio kw/h rund eine halbe Million € pro Jahr. Auch bei mittlerweile über 15.000 WKA in Deutschland konnte bisher kein Kraftwerk stillgelegt werden, da es immer noch nicht gelungen ist Strom rationell zu speichern. Mit jeder Umdrehung eines Flügels steigt also unser Strompreis. Keiner der so fröhlich lächelnden Herren hat auch das zweifelhafte Vergnügen beim Blick aus den Fenstern seines Hauses auf den Propellerwald zwischen Kempen und Krefeld schauen zu müssen.
Ginge es nur um Geld, wäre das alles ziemlich egal. Aber wie sieht die ökologische Bilanz aus? Für jede Pommesbude muss eine Umweltverträglichkeitsstudie vorgelegt werden. Für WKA anscheinend nicht, obwohl längst ruchbar geworden ist, dass sich Tiere eben nicht wie behauptet an diese Monster gewöhnen. In einem Aufsatz spricht der Präsident des Landesumweltamtes Brandenburg, Dr. Freude, von einem unterschätzten Problem, und listet einen Teil der zufällig gefundenen Opfer von WKA auf. Darunter selbst Seeadler und Fledermäuse. Besonders betroffen sind Großvögel, was sogar den sonst ökofundamentalistischen NABU auf den Plan ruft. Selbst bei nur 21,5 Umdrehungen pro Minute erreichen die Flügelspitzen eine Geschwindigkeit von 137 km/h. Viel zu schnell für unsere hiesigen Vogelarten.
Für den bei uns beliebten Bussard, in dessen Revier die neue WKA entstanden, ist es zu spät. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er sein Ende in einem der Ökofleischwölfe findet. Doch werden die Grünen sicher weiterhin mit Enthusiasmus Umgehungsstraßen wegen einem seltenen Feldhamster verhindern, die dann zumindest nicht mehr von dem Bussard bedroht wird. Es wird interessant werden, wie sich die Natur durch diesen radikalen Eingriff verändern wird.
Leserbrief an den Stadtspiegel Kempen
Das alarmierende Ergebnis an diesem Bericht ist, dass er die mangelhafte Logik der gängigen Theorien beweist, was wahrscheinlich nicht seine Absicht war. Bekannt ist, dass die Ozeane das in ihnen gebundene CO2 abgeben, sobald es wärmer wird. Dieser Effekt ist auch bei Sprudelflaschen zu beobachten, die ihre Kohlensäure schneller abgeben, je wärmer das Wasser wird. Es stellt sich auch die Frage, welcher Wert zwischen 1990 und 2006 um 35% gestiegen ist. Der gesamte CO2 Gehalt oder der bisherige menschliche Anteil von 0,03%? Die nächste Frage ist, warum trotz dieses Anstieges seit 1998 die globalen Temperaturen um 0,4â°C gesunken sind. Die einzig logische Schlussfolgerung ist, dass CO2, und schon gar nicht das von Menschen produzierte, nicht den Einfluss auf das Klima hat, der ihm fälschlicherweise unterstellt wird. Die Ursachen von Klimaveränderungen sind woanders zu suchen.
Peter Müller
Seidenstrasse 3
47906 Kempen
Leserbrief an die RP
Am 28. November 2007 um 19:30 Uhr hält OTL d.R Peter Müller seinen Vortrag „Bilder, die um die Welt gingen, Manipulation von Fotos und Filmen“. Veranstaltungsort ist der Unterrichtsraum der Freiwilligen Feuerwehr in St. Hubert (Kempen).
Soll die Bundeswehr wirklich aus Afghanistan abziehen? Wer kümmert sich denn dann um die Menschenrechte?
Link: http://www.20min.ch/news/ausland/story/20522300
Selbstverständlich freuen sich Herr Emmerich, Herr Dr. Rumphorst und Herr Wuttke über die neuen Windkraftanalgen. Ersterer, weil er dabei gutes Geld verdient, was ihm gegönnt sei und die Herrn von den Grünen, weil sie ihrer Ideologie frönen können. Außerdem können alle drei lächeln, weil keiner der Herren vom heimischen Wohnzimmer einen Blick auf diese Monster werfen muss.
Stellt sich schnell die Frage, was bringt es dem Bürger. 5 500 000 kw/h, sofern sie erreicht werden, gehen per Gesetz an die Stadtwerke Kempen, die dafür dann pro Jahr geschätzt 464.200,- € auf den Tisch legen müssen. Kein Problem, denn man kann sie ja auf die Verbraucher umlegen. Stillgelegt wird dafür allerdings kein anderes Kraftwerk, denn Strom lässt sich immer noch nicht speichern und ständige Verfügbarkeit ist ein muss. Also werden die Strompreise in Kempen zwangsläufig wieder steigen müssen. Mit jeder Umdrehung der Windräder.
Auch die Ökologische Bilanz sieht nicht besser aus. Auf Nachfrage gab Herr Emmerich einen Rotordurchmesser von 71 m an. Ergibt bei den maximalen 21,5 Umdrehungen pro Minute eine Geschwindigkeit von 137 km/h an den Flügelspitzen. Kein Problem sollte man meinen und von der Windkraftindustrie vorgelegte Studien belegen dies angeblich. Doch Dr. Freude, Präsident des Landesumweltamtes Brandenburg, spricht von einem unterschätzten Problem.  Systematische Untersuchungen fehlen, doch Zufallsfunde von Kadavern, darunter besonders viele Großvögel vom Bussard über Rotmilan bis zum Seeadler, sprechen eine andere Sprache. Selbst Fledermäuse gehören zu den Opfern. Erstaunlich in einem Land, in dem selbst für das Aufstellen einer Parkbank eine Umweltverträglichkeitsstudie erforderlich ist.  Vogelschützer schlagen schon Alarm, doch ihr Ruf verhallt im Begeisterungstaumel für Windkraft.  Für das Gebiet zwischen Kempen und Hüls ist es schon zu spät. Seine Natur wird sich nachhaltig verändern.  Schade, dass die Bürger weder aufgeklärt noch gefragt wurden.
Peter Müller
Seidenstrasse 3
47906 Kempen
Tel. 02152 890679
Büro 02151 8196 128
Leserbrief an die RP
Warum finde ich so etwas nicht in unserer Presse. Nicht einmal als Münchhausen Geschichte.
http://de.rian.ru/analysis/20071009/83073114.html
http://www.kurier.at/nachrichten/ausland/113990.php
Von den deutschen Medien möglichst tot geschwiegen vollzieht sich in der Schweiz schon eine kleine Revolution.
Am kommenden Wochenende sind in der Schweiz Bundesratswahlen und die Schweizerische Volkspartei (SVP), unter dem Vorsitz von Christoph Blocher, scheint einen für schweizerische Verhältnisse erdrutschartigen Sieg einzufahren. Damit ist in der Schweiz natürlich keine absolute Mehrheit gemeint, aber 25% sind bei der vorhandenen Parteienlandschaft schon ein Schwergewicht. Besonders interessant ist der diesmal geführte Wahlkampf. Die SVP ist, soweit mir bekannt, die erste Partei in Europa überhaupt, die sich an sensible Themen herantraut. Speziell geht es darum, dass verurteilte Schwerverbrecher mit Migrationshintergrund ihre schweizer Rechte verlieren und ausgewiesen werden sollen. Das selbe soll auch mit Sozialbetrügern geschehen. Wie zu erwarten schlagen deshalb die Wellen hoch. Besonders in der Presse und in der links orientierten Parteienlandschaft. Schnell ist wieder von Populismus die Rede. Was aber spricht eigentlich dagegen, wenn Politiker mal die Wahlerschaft befragen und sich um deren Befindlichkeiten kümmern? Genaugenommen sind sie dafür da. Daher ist es auch nicht überraschend, dass trotz aller Diffamierungskampagnen die Wähler scharenweise zur SVP überlaufen. Fühlen sie sich hier etwa Ernst genommen? Die Schweiz ist in Europa das Land mit dem höchsten Ausländeranteil. Allein schon wegen der räumlichen Enge sind Spielregeln einzuhalten. Die Ausweisung von Falschspielern ist also zwingend geboten. Hinzu kommt, dass die Schweizer Selbstverantwortung mit Freiheit verbinden und kein Verständnis dafür haben, wenn ihre Steuergelder für Sozialtouristen verpulvert werden. Derzeit ist die Situation nämlich nicht anders als in Deutschland auch. Am Wochenende wird es also interessant, wie die Weichen für die Zukunft gestellt wird. Wie groß sind die Chancen einer Partei, die sich gegen Mainstream und Gutmenschentum stellt? Meine Hoffnung ist ja, dass von den Alpen eine Lawine ausgeht und auch bei uns einmal den Wahnsinn stoppt.