Richtig ist, dass sich das Klima ständig ändert, aber entgegen aller Behauptungen ohne entscheidende Mitwirkung durch die Menschheit. Ein besonderer Fehler dabei ist die Meinung, dass es eine globale Erwärmung gibt. In der Realität haben wir es aber mit einem zyklischen Pendeleffekt zu tun, der durch die elliptische Laufbahn der Erde bedingt wird. Wenn sich die Nordhalbkugel erwärmt, wie es derzeit der Fall ist, erkaltet die Südhalbkugel. Daher können wir derzeit eine Schmelze am Nordpol, aber eine auch noch überproportionale Eiszunahme am Südpol beobachten. Überhaupt führt der Begriff Klimaerwärmung zu völlig falschen Vorstellungen. Ann Bancroft und Liv Arnesen brachen zu einer Nordpolexpedition auf um die Klimaerwärmung zu dokumentieren. Ein Highlight sollte das Durchschwimmen eines bis dahin zugefrorenen Sees sein. Die Expedition musste abgebrochen werden, da Liv Arnesen die Zehen bei -35ºC einfroren. Zum Glück kam es nicht zu dem Schwimmversuch.

Es wird also noch etwas dauern, bis wieder Schiffe, wie die des chinesischen Admiral Zheng He im Jahre 1421, die Nordwest Passage gefahrlos nutzen können.

In Summe sind alle Begleiterscheinungen aber nicht bedrohlich, denn schon zweimal im letzten Jahrtausend war es deutlich wärmer als heute und das auch noch über mehrere Jahrhunderte. In beiden Phasen gab es eine Blüte der Kulturen und keine Katastrophen. Im Gegensatz zu landläufiger Meinung schrumpft die Sahara schon seit zwanzig Jahren wegen der Erwärmung. Warme Luft nimmt nun einmal mehr Feuchtigkeit auf, was zu vermehrtem Regen in der Sahelzone führt. Dagegen ist auf der Südhalbkugel mit einer Ausweitung der Wüsten und auch mehr Waldbränden zu rechnen, da die Luft dort entsprechend trockener wird.

Richtig ist auch, dass es das Risiko eines Kampfes um Wasser gibt. Aber nicht weil es weniger regnet, sondern wegen der Bevölkerungsexplosion in den entsprechenden Gebieten. Mit dem Schritt in die Moderne steigt dort dazu auch noch der Wasserbedarf überproportional. Dieses Beispiel mag als Anregung dienen die Ursachen genau zu untersuchen. Sonst bleiben die tatsächlichen Probleme ungelöst, mit entsprechenden Folgen, während guten Gewissens aber völlig sinnlos an der CO2 Schraube gedreht wird.

Peter Müller OTL d.R.

Seidenstrasse 3

47906 Kempen

Dieser Leserbrief bezieht sich auf den Artikel “Klima Kriege” in der Zeitschrift loyal 09/2007